PJ-Tertial-Bericht am kbo Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen

Psychiatrie

Garmisch-Partenkirchen, Deutschland · 8 Wochen · Station E0b · 07/2025 – 10/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Wie alle anderen Berichte kann ich ein Tertial am Kbo Klinikum Garmisch nur uneingeschränkt empfehlen. Es gibt zwei geschützte und zwei offene Stationen, zu Beginn des Tertials wird man einer davon zugeteilt. Es wird empfohlen mindestens einen Monat auf einer Station zu bleiben, aber man kann jederzeit rotieren. Das Team ist ausschließlich lieb und warmherzig, ich habe keine einzige unsympathische Person dort getroffen. Trotz teils chaotischer Situationen und hohem Arbeitspensum insbesondere auf den geschützten Stationen nehmen sich sowohl Pflege als auch Ärzte Zeit, um die Studis adäquat zu betreuen und ihnen etwas beizubringen. Das zeigt sich auch dadurch sehr eindrücklich, dass wirklich häufig PJler nach Studienabschluss als Assistenzärzte dort anfangen. Die interdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit findet regelmäßig und auf Augenhöhe statt. Man kann als Student problemlos an allen möglichen Therapieformen (zB Ergo, Kunst, Musik, Psychoedukation etc) teilnehmen, ebenso wie am neurologischen Konsiliardienst durch einen der Oberärzte. Fortbildungen gibt es ebenfalls en mass, von den klinischen Supervisionen alle zwei Wochen beim leitenden Oberarzt, über das Brezn teaching mit Brezlen nach der Morgenbesprechung, über aufgezeichnete Vorträge zu aktuellen psychiatrischen Forschungsthemen, bis hin zur wöchentlichen PJ Fortbildung durch den Chefarzt selbst. Der Chef bietet ebenfalls Simulationen des M3s mit ihm an, da er regelmäßig prüft. Der Umgang mit Fehltagen ist super entspannt. Im Stationsalltag wird man gut eingebunden, darf eigene Patienten betreuen, Visiten selbst führen und an den wöchentlichen OA Visiten teilnehmen, Briefe schreiben, Patienten aufnehmen, psychopathologische Befunde erstellen etc. Die Natur drumherum ist natürlich ein riesiger Pluspunkt, unabhängig von der Jahreszeit. Wie alle anderen vor mir allerdings schon betont haben gestaltet sich die Wohnungssuche etwas tricky, daher am besten rechtzeitig drum kümmern. Ansonsten kann ich das Tertial jedem ans Herz legen, der an Psych interessiert ist. Nach Abschluss hat man ein solides psychiatrisches Handwerkszeug für die Zukunft.

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