PJ-Tertial-Bericht am Buergerspital Solothurn

Allgemeinchirurgie

Solothurn, Schweiz · 12 Wochen · Station N,O,P,Notfall, OP · 03/2009 – 07/2009

Veröffentlicht am

2.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 6
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
900 CHF
Gebühren
300 CHF Zimmer

Erfahrungsbericht

Solothurn ist ein wunderschönes Barockstädtchen an der Aare mit hohem Freizeitwert (Wander, Bars, Baden). Ich habe meine Zeit da richtig genossen. Das konnte ich auch, Freizeit gabs wirklich eine Menge. Als Unterasssistent wurde man nur selten zum Hakenhalten "ausgenutzt", nur, wenn wirklich Not am Manne war. Interessante Dinge konnte man sich jedoch jeder Zeit anschauen. Als Unterassistent der Chirurgie rotiert man ind die Handchirurgie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie und Notaufnahme. Die Bewertungen oben sind eigentlich nicht richtig, da alle Bereiche grundlegend unterschiedlich waren. Handchirurgie: macht Spaß, erste Assistenz im OP, Zuhörer bei Sprechstunden, ganz früh Feierabend Orthopädie: super Assistententeam, auch noch in der Freizeit; in der Chefetage siehts anders aus: fast noch schlimmer als in Deutschland-unfassbar, wie die mit Assistenten umgehen, Unterassis werden übersehen, es sei denn, es gibt nen Haken zu halten, oder eine günstige Gelegenheit jemanden bloßzustellen. Wären die Assis nicht gewesen, nicht auszuhalten. Dank des klasse Teams aber richtig nett, wenns nicht um Arbeit ging. Gelernt habe ich jedoch so einiges, denn vorher hatte ich mich mit Orthopädie nie beschäftigt, im Examen hats wirklich geholfen. Chrirurgie: da stand ich nur im OP, auf Station bin ich nie gekommen, leider. Im OP jedoch waren alle unglaublich nett zu mir. ich bekam alles erklärt, durfte immer nähen - ich als Chirurgiemuffel war wirklich überrascht über so viel Freundlichkeit. Notaufnahme: 1a, habe viel gelernt und viel gesehen. Einfache Schnittwunden bis Schockraum-Verkehrsunfälle. Eigene Patienten, viel zu Tun, immer Rücksprache erhalten. Pflegeteam ist wahnsinnig nett - die besten 4 Wochen. Im Großen und Ganzen sehr empfehlenswert. Es gibt keine Pikettdienst. Nur die Wochenenden und Feiertage werden durch Unteraasistenten mitbesetzt. Jedoch wird diese Zeit 1:1 mit Freizeit in der Woche ausgeglichen. Nie hat man das Gefühl ausgenutzt oder alleingelassen zu werden. Und man überarbeitet sich nicht. Für angehende Chirurgen vielleicht aber zu langweilig. Ich fands gut!!!!

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.