PJ-Tertial-Bericht am Dr.-Herbert-Nieper Krankenhaus

Chirurgie

Goslar, Deutschland · 12 Wochen · Station AllgChir 6; UnfChir 3 · 08/2009 – 12/2009

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
400 EUR

Erfahrungsbericht

POSITIVES: Allgemeines: Mein Chirurgie-Tertial in Goslar hat mir sehr gut gefallen! Alles unterlag weitestgehend der Freiwilligkeit: d.h. man musste keine Briefe schreiben, man musste keine Patienten aufnehmen, man musste keine Blutabnahmen machen- sondern man durfte, wenn man wollte! Normalerweise macht die Blutabnahmen auch das Pflegepersonal und man wurde nur darum gebeten, wenn die Patienten schwierigere Venenverhältnisse hatten. Wenn man Interesse am Fach Chirurgie hat und sich auch nicht ganz ungeschickt anstellt, konnte man auch viel machen: neben dem üblichen Haken halten, durfte man auch Knoten, Nähen, Kamera bei Laparoskopie führen, Abszess spalten, Hämatom ausräumen, Port explantieren, Ostheosynthesematerial entfernen, Magensonde legen, Pleura punktieren, und als Highlight sogar eine Zehe amputieren! Fragen konnten jederzeit den Ärzten gestellt werden und wurden nett und ausführlich beantwortet. Ein weiterer sehr postitiver Effekt war die kostenlose Unterkunft direkt neben dem Klinikum, das kostenlose Frühstück/Mittag/Abendbrot und die gestellte Dienstkleidung. Allgemeinchirurgie: Die 2 Monate Allgemeinchirurgie begannen 7:00 mit der Visite. Danach ist man eventuell in den OP gegangen, falls man eingeteilt war, oder man hat auf Station mit geholfen, wenn man wollte! Die Assistenzärzte auf C6 waren alle sehr nett, ebenso die Oberärzte und der Chefarzt! Häufige OPs waren: Hemikolektomie, Thyreoidektomie, Appendektomie, Cholezystektomie, Hämorrhoiden, Port-Implantation. Arbeitsschluss ist immer zumindest pünktlich gewesen! Unfallchirurgie: Die 2 Monate auf der Unfallchirurgie begannen 6:50 mit der Visite. Danach konnte man auch hier auf Station mithelfen (z.B. Verbandswechsel) und das machen, was man wollte. Es stand einem jederzeit frei, in die Notaufnahme zu gehen und bei Gelegenheit auch einmal Patienten zu nähen, die nicht Narkotisiert waren, oder man half im OP (bei den UCs konnte man sich selbst in die Operationen einteilen, die man wollte). Häufige OPs waren: Ostheosynthetische Frakturversorgung, Hüft-TEPs, Kyphoplastie und Handchirurgie. Auch hier waren die Assistenzärzte und Oberärzte nett, und besonders auch das Pflegepersonal! Dienstschluss ist auch immer mindestens pünktlich gewesen. NEGATIVES: Wirklich Negatives gibt es nicht zu berichten! Man könnte penibler Weise bemängeln, dass die Wohnheimzimmer sind etwas laut sind und nur Etagensanitäranlagen besitz, aber dafür war es kostenlos, hatte ienen Kühlschrank und Waschbecken auf dem Zimmer und liegt direkt neben dem Krankenhaus! Desweiteren gab es anfangs leider nur sporadisch Fortbildungen, aber dann haben sich die Anästhesisten, Internisten, Chirurgen und Radiologen besprochen und einen schönen Fortbildungsplan von 3-4 Unterrichten pro Woche organisiert.

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