PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Martha-Maria

Allgemeinchirurgie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station ZPA, Stationen 2, 3 und 4 · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Wer sein PJ im Martha-Maria machen darf, hat wirklich Glück! Von Anfang an wird man herzlich willkommen geheißen und super eingearbeitet. Ärzte, Pflegekräfte und MFAs sind alle total nett und freuen sich über die Unterstützung. Ich habe hier mein erstes Tertial verbracht. Vor dem Start war ich etwas nervös, weil ich nicht recht wusste, was im PJ auf mich zukommt. Aber schon nach kurzer Zeit war ich positiv überrascht von der Organisation des Hauses und den Erfahrungen, die ich machen durfte. Das Krankenhaus ist klein und familiär, in der Chirurgie stehen vor allem Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsen-OPs auf dem Plan. Als PJler bekommt man gleich ein Namensschild, ein Telefon und PC-Zugang, damit man richtig ins Team eingebunden ist. Kleidung bekommt man natürlich auch gestellt. Außerdem gibt es ein kleines Gehalt und jeden Tag kostenloses Mittagessen in der Mensa. Am ersten Tag sollte ich kurz vor der Frühbesprechung da sein, die ich dann gleich mitgehört habe. Anschließend wurde ich dem Team vorgestellt, und ein Assistenzarzt hat mir netterweise das Haus gezeigt. Mir wurde genau erklärt, welche Aufgaben mich erwarten, welche Abteilungen ich durchlaufen werde und an wen ich mich wenden kann. In den ersten 6 Wochen war ich die einzige PJlerin, und später kamen glücklicherweise noch zwei weitere PJler in ihrem dritten Tertial dazu. Der Tag begann immer gegen 7 Uhr mit Blutentnahmen und Zugängen auf den Stationen 2–4. Auch wenn es manchmal viele Patienten waren, wurde die Arbeit nie zu viel, da die Assistenzärzte mitgeholfen haben. Man durfte auch auf Visite mitgehen, wenn man danach gefragt hat. Um 7:50 Uhr war die Frühbesprechung, danach gab es meist etwas Luft für eine Kaffeepause. In dieser Zeit haben wir auch die Laboretiketten für den nächsten Tag ausgedruckt und die HNO-Konsile für die Schilddrüsen-OPs angemeldet. Ab etwa 9 Uhr kamen die Patienten für die Prä-OP-Untersuchungen in die ZPA (Zentrale Patientenaufnahme). Dort haben wir Blut abgenommen, Anamnesen erhoben, zusammen mit den Ärzten Ultraschall gemacht und OP-Aufklärungen unter Aufsicht durchgeführt. Oft war auch im OP Unterstützung gefragt (immer bei Cholezystektomien, oft auch bei Hernien-OPs). Wenn in der ZPA weniger los war, konnte man außerdem auf die Intensivstation oder in die Notaufnahme gehen, letzteres war mein persönlicher Favorite. Die Nachmittagsbesprechung war in der Regel um 15:30 Uhr, manchmal aber schon um 14:15/14:30 Uhr. Etwas ganz Besonderes war außerdem der Unterricht mit Prof. Ladurner: Jeden Montag von 7:15 bis 7:45 Uhr hat er sich Zeit für uns Studenten genommen und ist mit uns verschiedene chirurgische Themen durchgegangen. Zwischendurch haben auch die Oberärzte Fortbildungen mit uns gemacht, wenn es sich einrichten ließ. Insgesamt bin ich mega dankbar, mein erstes Tertial in diesem Haus gemacht zu haben. Ich habe mich von Anfang an gut aufgehoben und wertgeschätzt gefühlt. Das Team war super, und ich habe so viel gelernt! (Edit: Man muss dazu sagen, dass ich nicht in die Chirurgie möchte, und somit war ich happy, dass ich nicht jeden Tag im OP war. Für Leute wie mich wars hier perfekt! Studenten, die jedoch viel im OP sein wollen und ganz viele verschiedene Operationen sehen möchten, sind hier vielleicht nicht so gut aufgehoben...)

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