PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Aarau

Neurochirurgie

Aarau, Schweiz · 8 Wochen · Station Neurochirurgie · 07/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1.600

Erfahrungsbericht

Während meines Unterassistenzmonats in der Neurochirurgie am Kantonsspital Aarau wurde ich von Anfang an fest in die Abteilung integriert. Man ist in der Regel zu zweit mit einem weiteren Unterassistenten eingeteilt und durchläuft nach einem festen Plan verschiedene Bereiche: zunächst z. B. eine Woche mit dem Dienstarzt (Notfall und Konsile), anschließend eine Woche auf der Station und danach eine Woche im OP. Während der Stationsarbeit kann man als Unterassistent außerdem Patienten bei der Visite vorstellen, Verlaufseinträge im Klinikinformationssystem dokumentieren und Regionalisierungen (Verlegungsanfragen) an andere Krankenhäuser organisieren. Im OP kann man — je nach Eingriff und Erfahrung — unterschiedlich viel selbst übernehmen und wird aktiv in den Ablauf einbezogen. Es gibt ein breites Spektrum an Operationen, darunter Wirbelsäuleneingriffe, Tumorresektionen, Aneurysma-Clipping und viele weitere neurochirurgische Krankheitsbilder. Nachdem man die verschiedenen Bereiche durchlaufen hat, wird man in der Regel erneut zugeteilt oder kann anschließend selbst wählen, in welchem Bereich man weiterarbeiten möchte. Zusätzlich kann man bei Interesse auch ambulante Sprechstunden besuchen oder bei kleineren ambulanten Eingriffen (wie Infiltrationen in der Pain Unit) dabei sein. Es gibt feste Grundaufgaben, wie z. B. das Vorbereiten von Eintritten, das Aufnehmen von Patienten inklusive Anamnese und Status sowie die Unterstützung der Stationsärzte. Der Tag beginnt um 7:30 Uhr mit dem Morgenrapport; am Nachmittag findet um 15:30 Uhr ein Röntgenrapport statt, an dem man in der Regel teilnimmt. Die Länge des Arbeitstags kann je nach Einteilung und Arbeitsanfall variieren. Unter der Woche finden zudem verschiedene Kolloquien statt, an denen man teilnimmt, und es gibt eine wöchentliche Fortbildung speziell für Unterassistenten durch die Assistenzärzte sowie freitags eine gemeinsame Fortbildung mit den anderen chirurgischen Unterassistenten. Pro Monat erhält man 2 Urlaubstage. Außerdem arbeitet man fest an einem Wochenende, bekommt dafür aber kompensatorisch an einem anderen Tag frei. Welche weiteren Aufgaben man übernimmt, hängt stark vom eigenen Engagement und Interesse ab: Wer Eigeninitiative zeigt, bekommt auch gerne mehr erklärt und gezeigt.

Bewerbung

Die Unterassistenten-Stellen sind sehr beliebt, weshalb sich eine frühzeitige Bewerbung unbedingt empfiehlt. Ich selbst habe mich etwa ein Dreivierteljahr bis ein Jahr im Voraus beworben und hatte damit Glück, einen Platz zu erhalten. Um sicherzugehen, ist es jedoch ratsam, sich noch früher zu bewerben, da die verfügbaren Plätze schnell vergeben sind.

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