PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Dornbirn

Innere

Dornbirn, Oesterreich · 8 Wochen · Station 6 Ost und West · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 5
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
840

Erfahrungsbericht

Praktikum: Im Dornbirner Krankenhaus gibt es zwei internistische Stationen, die 6 Ost und die 6 West. Beide sind ganz gemischt von den Krankheitsbildern, im Westen sind jedoch eher die onkologischen Fälle und im Osten eher die kardiologischen Fälle. Der Rest ist danach aufgeteilt, wo bei Aufnahme gerade ein Bett frei war. Der Tag beginnt immer um 7:30 Uhr mit der Morgenbesprechung, wo die Aufnahmen vom letzten Tag besprochen werden. Je nachdem, wie viele KPJlerInnen es gibt, teilt man sich morgens auf und zwei gehen auf Station und die anderen in die Ambulanz. Station: Auf Station nimmt man morgens Blut ab oder legt Zugänge (aber jedoch deutlich weniger als in Deutschland, da man nur die machen muss, die die Pflege nicht geschafft hat). Danach ist man für die Aufnahmen zuständig: man führt ein Anamnesegespräch und untersucht die PatientInnen. Danach muss man natürlich alles dokumentieren. Um 10:00 Uhr beginnt dann die Visite, wo man immer Zeit hat, mitzugehen. Diese geht meist bis circa 12:00 Uhr. Danach geht man zusammen mit den ÄrztInnen in die Kantine und um 12:30 Uhr findet dann die Röntgenbesprechung statt, wo alle MRTs, CTs und Röntgenbilder von dem Tag gezeigt werden. Zurück auf Station hat man noch kleinere anfallende Aufgaben wie Aufklärungen oder Aufnahmen, die erst später am Tag kamen und hilft den TurnusärztInnen (AllgemeinmedizinassistenzärztInnen in Österreich) mit den Entlassungspapieren. Ambulanz: In der Ambulanz ist man immer mit einer / einem der TurnusärztInnen und kann auch teilweise eigene Patienten übernehmen, die man dann rückbespricht. Es ist immer jemand von oberärztlicher Seite da. Das Ambulanz Team war wirklich super! Morgens fanden auch die geplanten Ultraschalluntersuchungen und Echokardiographien statt, wo man auch immer zuschauen darf. Je nach Arzt/Ärztin durfte man immer auch mal vorschallen. Das Patientenkollektiv in der Ambulanz ist sehr breit gestreut, da das Krankenhaus keine eigene Neurologie und HNO hat und diese Patientinnen auch in die internistische Ambulanz kommen. Hier habe ich eindeutig am meisten gesehen und gelernt! Wohnen: Vom Krankenhaus hat man eine Wohnung im Wohnheim mit eigener Küche und eigenem Bad und Balkon bekommen, welche circa 5 Minuten zu Fuß vom Krankenhaus entfernt ist. Diese war schon etwas herunter gewohnt, aber für nur 100 € im Monat war das wirklich ein unschlagbarer Preis. Es gab sogar zwei Matratzen. Freizeit: Dornbirn ist die größte Stadt im Bundesland Vorarlberg mit circa 50.000 Einwohner. Dadurch hat es einiges zu bieten: viele Restaurants, Cafés und Bars, eine Kletterhalle, ein Schwimmbad, verschiedene Fitnessstudios und so weiter. Alle Bergbegeisterte kommen hier voll auf die Kosten: direkt vor der Tür befindet sich der Hausberg Karren, den man in einer guten Stunde mit 500 Höhenmetern Aufstieg erklimmen kann. Fährt man noch etwas weiter in die Alpen hinein eröffnen sich zahlreiche Wanderungen zum Beispiel im Bregenzerwald oder auch auf der Schweizer Seite. Die sehr bekannten Skigebiete Mellau, Damüls und Sankt Anton liegen nur circa 1 Stunde entfernt, aber es gibt auch noch viele weitere (und auch kleinere). Im Sommer bietet der Bodensee viele Freizeitmöglichkeiten mit Schwimmen, SUP, eine Bootsfahrt oder einfach nur in der Sonne entspannen. Rund um den Bodensee gibt es auch sehr viele Museen und Kultur auf Veranstaltungen wie kleinere Konzerte, die Bregenzer Seebühne oder Festivals. Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht! Viel kann man mit dem Nahverkehr erreichen, der in Vorarlberg wirklich sehr gut ausgebaut und unter 26 auch sehr günstig ist. Fazit: Insgesamt hat mir mein Tertial in Dornbirn sehr gut gefallen, wobei man jedoch sagen muss, dass der Lernerfolg stark von der Erfahrung von dem / der Turnusarzt/ärztin abhängen, der/dem man zugeordnet ist. So konnte ich gerade am Anfang viel lernen, als diese jedoch gewechselt haben, sank der Lernzuwachs.

Bewerbung

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