PJ-Tertial-Bericht am Olgahospital Stuttgart

Pädiatrie

Stuttgart, Deutschland · 8 Wochen · Station Neonatologie, Neurologie, PINA, Kardiologie, Allgemeine Pädiatrie, Onkologie · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

2.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
855

Erfahrungsbericht

Ich war sehr motiviert, mein Tertial am Olgahospital zu starten, leider wurde ich jedoch direkt zu Beginn enttäuscht. Ich war zuerst in der Neonatologie eingeteilt, wo niemand so richtig wusste, was sie mit mir anfangen sollen. Niemand fühlte sich für mich verantwortlich und dementsprechend habe ich weder viel gesehen noch viel gelernt. In der Neurologie wurde es dann etwas besser, jedoch waren auch dort die Aufgaben sehr begrenzt: Botengänge machen, Arztbriefe anlegen. Erklärt wurde einem leider auch nur sehr wenig, der Oberarzt hat einen so behandelt, als wäre man nicht da. Die Notaufnahme war meiner Meinung nach die beste Station, man durfte eigenständig Patienten aufnehmen und untersuchen und sich Gedanken um die Therapie machen. Das Auffinden von Ärzten, um den Patienten zu besprechen, hat dann aber viel Zeit in Anspruch genommen, sodass man pro Tag eher wenig Patienten sehen konnte. Die Kardio war – abhängig von den Ärzten – richtig spannend oder extrem langweilig. Auf Station gab es eigentlich nichts weiter zu tun, als EKGs und Echos anzumelden und EKGs zu befunden. Wenn man bei den Aufnahmen dabei war, konnte man alles machen, das war sehr lehrreich. Die Allgemeine Pädiatrie hat mir auch gut gefallen, dort hat man viel machen dürfen und wurde von allen Stationen am meisten ins Team mit aufgenommen. Jedoch war dies auch eher eine spezielle Pädiatrie-Station, da dort sehr viele seltene Krankheitsbilder lagen. Die Onkologie war auch ganz ok, dort darf man morgens aus den Hickman-Kathetern Blut abnehmen und die Kinder untersuchen. Wenn man Glück hat, darf man sogar eine KMP und Lumbalpunktion machen. Ein weiteres Problem war meiner Meinung nach die zu große Menge an PJlern. Es waren oft bis zu drei PJler auf Station, und alleine war ich nie, obwohl es meistens nicht einmal genug Aufgaben für eine Person gab. Dies führte auch dazu, dass die PJler oft übersehen und ignoriert wurden. Zusammengefasst war ich leider enttäuscht von meinem Tertial am Olgahospital. Ich habe es mir anders vorgestellt. Wenn ich das Tertial nochmal machen könnte, würde ich es an einer kleineren Klinik mit weniger PJlern machen. Dort wird man vielleicht mehr wertgeschätzt und lernt mehr Basis-Pädiatrie, nicht extrem seltene Fälle wie in einem großen Krankenhaus wie dem Olgahospital. Unterkunft: Ich hatte eine Einzimmerwohnung im Wohnheim in Bad Cannstatt, diese kostet 450 € und ist richtig schön. Leider unmöbliert, das ist etwas ungünstig für 4 Monate...

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