PJ-Tertial-Bericht am Spital Sitten

Innere

Sitten, Schweiz · 8 Wochen · Station Innere + Notaufnahme · 06/2025 – 08/2025

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100CHF
Gebühren
380CHF Immatrikulationsgebühr

Erfahrungsbericht

1. Tertial in der Inneren in Sion hat mir wirklich gut gefallen! Man wird jedem Monat einem anderen Assistenzarzt/ärztin zugeteilt und darf je nach eigenen Fähigkeiten auch eigene Patienten übernehmen. Einen Monat rotiert man in die Notaufnahme. Dort auch eigene Patienten, von Anamnese bis Untersuchung und Dokumentation und Bon für Physiotherapie und Medikamentenverordnung (nach Überprüfung) alles drum und dran. Dadurch lernt man schnell das System kennen und lernt auch schnell viel dazu. Teaching hängt eben von dem zugeteilten Arzt/Ärztin ab, manche sind gesprächiger und geben sich mehr Mühe, andere eben weniger. In der Notaufnahme arbeitet man nach Schichten, d.h. 1 Wochenende im Monat plus 3 Nachtschichten und dann jeweils unterschiedliche Zeiten tagsüber. Das war schon relativ anstrengend, dafür durfte man teilweise auf der Inneren früher gehen, falls es nichts mehr zu tun gab. Am Ende mit eigenen Patienten kam es aber auch schon mal vor, dass man länger bleiben musste. Blutabnahmen etc. werden von der Pflege übernommen. In der Notaufnahme kam man hin und wieder zum Nähen von Wunden, teilweise konnte man auf Station mal eine Aszitespunktion, arterielle BGA oder je nach "Glück" eine Lumbalpunktion machen. Es gibt viele Fortbildungen bzw. Journal Clubs und Röntgenbesprechungen, bei letzterem kann man am Ende ggf. Patienten vorstellen, ist sonst aber nur anwesend. Sion ist zwar nicht unglaublich groß, aber ich war überrascht, wie viel hier im Sommer los war. Es gab viele kleine Konzerte, Festivals oder Events in der Nähe, man kann natürlich alles draußen machen, was das Herz begehrt (wandern, im See schwimmen gehen nach der Arbeit...) und über den Sommer gibt es noch zwei Feiertage (1. und 15. August), die mir verlängerte Wochenenden ermöglicht haben. Die Assis sind alle sehr nett und geben sich überwiegend viel Mühe, teilweise merkt man aber, dass die Stimmung nach oben hin etwas angespannt ist und die Arbeitsbelastung hoch. Wirkt sich jedoch nicht wirklich auf PJler aus. Für Pulmo, Kardio oder Nephro gibt es nochmal gesonderte Stationen, man landet also eher auf einer Allgemeininneren Station, wo auch viele Onko-Patient*innen liegen.

Bewerbung

Man muss in ganzen Monaten und nicht in den deutschen PJ-Tertialen bleiben, Bewerbung war ca. 10 Monate im Voraus über Universität Lausanne. Über Uni Genf ist aber auch möglich. Man muss dort eine Immatrikulationsgebühr bezahlen. Bewerbung Erasmus-Traineeship über die Uni hat sich gelohnt, dann kann man auch ein schönes Tertial in der Schweiz verbringen und muss nicht mehr jeden Cent umdrehen :D Rechtzeitig nach Zusage um einen Platz im Wohnheim kümmern. Das wird vom Gehalt direkt abgezogen und ist 6 min Fußweg von der Klinik entfernt und super neu (und Zimmer mit Balkon!).
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