PJ-Tertial-Bericht am Christliches Klinikum Unna

Innere

Unna, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastro (5c), Kardio (3c), Palliativstation, Notaufnahme, Funktionsdiagnostik · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
22,50 pro Tag

Erfahrungsbericht

Kurz vorweg - Ich hatte ein wirklich gutes PJ-Tertial in der Inneren Medizin und würde das Krankenhaus jederzeit weiterempfehlen. Die Stimmung im Team war meistens richtig angenehm, man konnte viel sehen und lernen. Der Ablauf war gut organisiert: Erst zwei feste Stationen (Gastro und Kardio – beide Privatstationen), danach konnte man sich den Rest ziemlich frei einteilen, z. B. in die Notaufnahme, auf die Palliativstation oder in die Funktionsdiagnostik. Ablauf des Tertials Die ersten acht Wochen sind fest vorgegeben: - 5C – Gastroenterologie (Privatstation) - 3C – Kardiologie (Privatstation) Nach diesen acht Wochen kann man sich den restlichen Verlauf frei zusammenstellen. Zur Auswahl stehen: - Notaufnahme - Palliativstation - Intensivstation - Funktionsdiagnostik - Nephrologische Station - oder ein Wiedereinsatz auf 5C/3C Auf den Privatstationen ist es am besten, wenn jeweils nur ein PJler gleichzeitig dort ist, da die Betreuung intensiver und die Aufgaben begrenzter sind. Bei mehreren PJlern wird auf andere Stationen verteilt. Tätigkeiten im Alltag & Lerneffekt 5C (Gastroenterologie) Start um 7:45 Uhr mit Frühbesprechung, danach Visite (ca. 1 h) und Stationsarbeit. Eigene Patientenzimmer zu betreuen ist ausdrücklich erwünscht. Blutentnahmen sind dank Arztassistenzen keine Pflicht. Lange Tage (Mo, Di, Do) bis ca. 16:45 Uhr, kurze Tage (Mi, Fr) bis ca. 14:00 Uhr. Regelmäßige Mittagsbesprechungen mit Vorstellung aller neuen PatientInnen, Röntgenbesprechung fiel öfter aus. 3C (Kardiologie) Start ebenfalls um 7:45 Uhr. Keine Frühbesprechung, dafür ausführliche Visite ab ca. 9:00 Uhr, oft bis 11:00 oder 12:00 Uhr. Betreuung eigener Patienten möglich. Tagesablauf ähnlich wie auf 5C. Palliativstation (1 Woche) Start um 8:30 Uhr, Ende variabel. Kleines Team (3 Ärzt:innen), sehr engagiert. Nur acht Betten, dadurch intensive Betreuung und gute Einblicke. Eine Woche (ggf. zwei) reichen, um viel mitzunehmen. Notaufnahme (2 Wochen) Fokus auf internistische Patienten. Von Aufnahme über Untersuchung bis zur Anordnung der Diagnostik – viel Eigenverantwortung, immer mit einem Arzt im Hintergrund. Nachtdienste möglich (Ausgleichstag unbezahlt). Sehr abwechslungsreich. Super lehrreich. Funktionsdiagnostik (3–4 Wochen) Sehr viel praktisches Arbeiten, vor allem Ultraschall (teilweise eigener Raum, Vorschallen von Patienten). Teilnahme an Endoskopien möglich. Viel Eigeninitiative erlaubt und gewünscht. Lehrveranstaltungen & Organisation Zweimal pro Woche Seminare für PJler: - Dienstags: Klinikum West (5 Min. Fußweg) - Mittwochs: Klinikum Mitte (Ort wird angekündigt) Fester Themenplan, außerhalb der Schulferien sehr regelmäßig. Meist gute Veranstaltungen, einige etwas eintöniger. Teilnahme erwünscht, aber nicht verpflichtend. Organisation top: Bezugsperson, Kleiderkarte, Schlüssel – alles läuft reibungslos. Rahmenbedingungen & Vergütung Vergütung: 22,50 €/Tag (Wochenenden, Feiertage & Urlaubstage ausgenommen) Dienste & Ausgleichstage: nicht bezahlt Essen: Frühstück, Mittagessen und Waffeln kostenlos Unterkunft: Kostenlose Vierer-WG, 10 Min. Fußweg (nicht genutzt, aber gute Rückmeldungen von anderen PJlern) Team & Arbeitsklima Das Arbeitsklima war insgesamt sehr angenehm. Besonders auf der Gastro (5C) habe ich mich sehr wohlgefühlt. Das Team war offen, hilfsbereit und hatte einen freundschaftlichen Umgang. Fragen waren jederzeit willkommen, und das lockere Duzen hat die Atmosphäre zusätzlich entspannt. Wenn die Zeit es zulässt, gehen alle gemeinsam zum Mittagessen. Auf der Kardiologie (3C) war der Ton etwas formeller, aber ebenfalls respektvoll. Auch hier war die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Pflegekräften gut. Man wurde überall als Teil des Teams behandelt, nicht nur als Unterstützungskraft. Das hat den Lerneffekt und die Motivation enorm gesteigert. Fazit & Empfehlung Ich würde das PJ in der Inneren Medizin hier jederzeit wieder machen. Für mich war es insgesamt das schönste der drei Tertiale. Gute Mischung aus festen Strukturen und freier Gestaltung Viel Eigenverantwortung bei gleichzeitig guter Betreuung Freundliches Miteinander im Team Sehr gute Organisation und großzügige Verpflegung Wer Lust hat, wirklich etwas zu lernen, eigenständig zu arbeiten und dabei in einem angenehmen Umfeld zu sein, ist hier genau richtig. Für mich war es eine sehr lehrreiche und gleichzeitig schöne Zeit.

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