PJ-Tertial-Bericht am LKH-Univ. Klinikum Graz

Pädiatrie

Graz, Oesterreich · 8 Wochen · Station Kinder Hämatoonkologie · 09/2024 – 11/2024

Veröffentlicht am

4.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 6
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 3
Unterricht 6
Betreuung 6
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900

Erfahrungsbericht

Schlechtestes PJ-Tertial. Die Ärztinnen und Ärzte sind extrem unfreundlich und haben überhaupt kein Interesse, Studierenden irgendetwas beizubringen. Untereinander gab es die ganze Zeit Streit zwischen den Ärztinnen und Ärzten, uns wurde nie irgendetwas erklärt oder beigebracht. Morgens müssen die Studierenden die Kinder alle einmal durchstatuieren. Das ist ganz interessant, weil die Kinder alle sehr an die Untersuchung gewöhnt sind und deswegen deutlich besser mitmachen als Kinder sonst. Dann muss man noch händisch Laborwerte auf einen Übersichtszettel für die Visite zusammenschreiben. Danach sitzt man den ganzen Vormittag auf Visite und versteht fast nie, worum es geht. Häufig ist es aber auch nur administratives Zeug. Die Kinder haben eh fast alle ihre Diagnose und sind einfach stationär zum x-ten Chemozyklus. Die Turnusärztin war sehr lieb und hat (weil sie ähnliche Erfahrungen auf der Station gemacht hat) versucht, uns ein bisschen unter ihre Fittiche zu nehmen. Da sie aber selbst sehr überlastet war, kam sie nur selten dazu. Nach der Visite war dann immer nichts zu tun, nach dem Mittagessen gab es noch eine Visite, die war aber genauso wenig lehrreich. Es wurde signalisiert, dass Fragen nicht erwünscht sind (inklusive von Basisärztinnen). Ich hatte in allen Famulaturen und KP-Aufenthalten immer ein sehr gutes Verhältnis zu den Ärztinnen und Ärzten und hatte selbst bei hoher Stressbelastung immer das Gefühl, wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden. Deshalb, und weil alle mich vor dem Zustand auf der Kinderhämok gewarnt haben, habe ich mir das Arbeitsklima dort auch nicht zu Herzen genommen, sondern ich habe mich damit abgefunden und meine Zeit dort abgesessen. Ich konnte zwei Nachtdienste auf der allgemeinen Notaufnahme machen. Das war sehr cool.

Bewerbung

Hatte Probleme beim zentralen Vergabesystem der MeduniGraz. Deswegen bin ich dort gelandet.
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