PJ-Tertial-Bericht am Klinik Augustinum
Innere
Muenchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Gastro, Nephro, Kardio, Intensiv
·
09/2024 – 12/2024
Veröffentlicht am
3.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
4
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
5
Freizeit
5
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 300
Erfahrungsbericht
Auf mein Tertial im Augustinum habe ich mich sehr gefreut. Vor allem, weil es ein kleines Krankenhaus ist und aufgrund der hier positiven Bewertungen.
Leider hat inzwischen der ärztliche Direktor gewechselt, so dass sich auch für uns PJler einiges geändert hat. Auf der Gastro war ich zuerst eingeteilt. Dort habe ich 6 Wochen lang nichts anderes gemacht außer Blutabzunehmen und Braunülen zu legen. Vielleicht eine gute Übung andererseits ist das PJ dafür nicht gedacht. Wenn man dies angemerkt hat, hat es geheißen: mach schneller, dann kannst Du auch was andres machen. Bei den Visiten konnte man so fast nie dabei sein. Der Kontakt mit der Pflege war leider auf dieser Station auch kaum vorhanden und die Assistenzärzte waren so gestresst, dass sie sich auch nicht um einen kümmern konnten bzw. wollten.
Besser wurde es erst auf der Nephro. Dort gab es vor allem eine engagierte Assistenzärztin, die gerne auch mal länger geblieben ist um einem etwas zu erklären. Auch die Pflege auf dieser Station ist nett. Diese Station ist mit der Kardio zusammen. Von dort hat ein Arzt seine Blutabnahmen immer selber gemacht, weil er meinte, dies wäre nicht die Aufgabe eines PJlers.
Auf der Intensiv war ich nur eine Woche und leider war nur zwei Tage eine Ärztin da, die gerne erklärt hat. Die restliche Zeit ging es eher um den Klatsch und Tratsch im Haus (es ist ein sehr kleines, so dass jeder jeden kennt).
Die letzte Zeit auf der Kardio war im Prinzip in Ordnung, wobei man auch hier eher als PJler ignoriert wurde.
Der PJ-Unterricht fand mehr oder weniger regelmäßig einmal in der Woche statt. Dass es diesen gab hatten wir unseren Vorgängern zu verdanken, die darauf bestanden haben.
Da zu wenig Personal für den Patiententransport zur Verfügung stand, mussten auch wir PJler öfters Patienten zu Untersuchungen etc. fahren. Zweimal kam es auch vor, dass diese außerhalb des Hauses und weit nach den Arbeitszeiten waren.
In der letzten Woche war auf einmal ein Blutabnahmedienst aus dem Haus da, der manches erledigt hat (oft allerdings eher widerwillig, so dass es wieder an den PJlern hängen geblieben ist ;-))
Bewerbung
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