PJ-Tertial-Bericht am SRO Spital Langenthal

Orthopädie

Langenthal, Schweiz · 8 Wochen · Station Orthopädie/Unfallchirurgie · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1350

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Orthopädie/Unfallchirurgie am SRO Langenthal hat mir sehr gut gefallen. Das lag zum einen an dem tollen Team, in dem das Arbeiten sehr viel Spaß gemacht hat, zum anderen daran, dass ich viel im OP sein konnte – was zwar anstrengend, aber auch spannend war –, dass ich aber auch in der Notaufnahme eingesetzt war und nebenbei die wunderschöne Schweiz drumherum erleben durfte. Das SRO Langenthal ist ein kleineres Spital mit etwa 150 Betten. In der Orthopädie werden viele Prothesenoperationen (Schulter, Hüfte, Knie, Daumensattelgelenk) durchgeführt, und in der Traumatologie werden Frakturen operativ versorgt. Morgens beginnt der Tag immer mit dem gemeinsamen Röntgen-Rapport. Die Unterassistenten und anderen Studierenden decken dann zunächst die OP-Säle ab, helfen ansonsten auf der Station oder in der Notaufnahme aus oder können an den Sprechstunden teilnehmen. Dabei darf man auch gerne mal nähen. Man muss keine Pikettdienste übernehmen oder an Wochenenden arbeiten, und die Arbeitszeiten lassen sich in der Regel gut einhalten. Blutabnehmen gehört nicht zu den Aufgaben. Studientage gibt es nicht und Unterricht erfolgt eher nebenbei und nicht als geplante PJ-Fortbildung, aber man kann trotzdem viel aus dem Tertial mitnehmen. Es wird eine Unterkunft vom Spital angeboten, die ich sehr empfehlen kann. Das Personalhaus liegt nur drei Gehminuten vom Spital entfernt. Für 460 CHF im Monat bekommt man ein Zimmer mit Waschbecken; Küche und Bad befinden sich auf dem Flur und werden mit den anderen Bewohnern geteilt. Die Zimmer sind sehr schlicht, aber sauber – und man kann sich sehr gut mit den anderen Unterassistenten vernetzen. Langenthal ist ein kleiner Ort, hat aber trotzdem einiges zu bieten: mehrere Supermärkte, einen Wochenmarkt, ein Freibad, eine Boulder- und eine Eishalle, mehrere Fußballplätze, Escape-Rooms und ein paar nette Gastronomiebetriebe. Das große Nachtleben findet hier zwar nicht statt, aber die Anbindung nach Bern oder Basel ist gut. Mit der Bahn und einem Halbtax-Ticket kann man viele Orte in der Schweiz (relativ) günstig erreichen. Empfehlenswert ist dafür auch die SBB-App, über die sich auch Fähren und Bergbahnen buchen lassen. Und auch direkt um Langenthal herum ist es sehr schön – man kann im nahe gelegenen Wald wandern oder joggen, Rad fahren oder im Sommer in der nicht allzu weit entfernten Aare schwimmen gehen.

Bewerbung

Ich habe mich ca. 1,5 Jahre im Voraus beworben, mir wurde aber gesagt, dass die Plätze für Unterassistenten oft schon 2 Jahre im Voraus ausgebucht sind. Es empfiehlt sich also eine frühzeitige Bewerbung.
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