PJ-Tertial-Bericht am Spital Linth

Innere

Uznach, Schweiz · 8 Wochen · Station Notaufnahme, Allgemeine Innere, Geriatrie · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1220 Franken

Erfahrungsbericht

Das Spital Linth ist ein kleines Haus, fast direkt am Zürichsee. Es hat keine Intensivstation, keinen Herzkatheter und auch zB. keine Neurologie. Somit gehen größere Notfälle eigentlich immer nach St. Gallen mit dem Helikopter. Das Haus ist wirklich recht klein, aber es herrscht eine super angenehme Stimmung. Man wird von alles Seiten in das Team integriert, sodass die Betreuung und Lehre wirklich sehr gut ist. Ich durfte 8 Wochen in der Notaufnahme verbringen, wo ich mit Rücksprache mit dem Oberarzt oder Oberärztin eigene Patienten betreuen durfte. Hierbei wird man nicht „alleine“ gelassen, sondern darf in Rücksprache Untersuchungen durchführen bzw. Anordnungen tätigen. Ansonsten war ich noch 4 Wochen auf der Geriatrie und 4 Wochen auf der allgemeinen Inneren Station. Hier sind die Visiten, wie man es aus der Inneren kennt relativ lang. Jedoch wird viel erklärt und man untersucht parallel noch mal einzelne Sachen. Es gibt mehrmals in der Woche Fortbildungen für alle so wie einzelne Fortbildungen nur für Unterassistenten, sowie Röntgenrapporte 1x/ Woche. Man wird als Unterassistentin einer Assistenzärztin bzw -Arzt zugeteilt, wo man je nach Patienten auch eigene übernehmen kann. Da hat man meiner Meinung besonders viel mitgenommen. Was ich besonders schön fand, war die Integration in das gesamte Team. Man wird nicht nur als „irgendein Student“ wahrgenommen, sondern als Mitglied des Teams, so wird man auch von allen auf Augenhöhe behandelt. Leider hat sich in meiner Zeit nur die Bezahlung der Pickett Dienste deutlich reduziert. Für diese bekommt man nicht mehr, wie vorher beschrieben 100 bzw. 50 Franken. Diese werden nun mit 2,40 bzw. 2,90 Franken pro Stunde vergütet und einem höheren Stundensatz, wenn man angerufen wird. Außerdem ist das Mittagessen teurer geworden, sodass man jetzt im Durchschnitt 9-11 Franken bezahlt. Diese beiden Punkten sind, aber meine einzigen negativen Punkten. Ich kann das Tertial in Uznach wirklich sehr empfehlen. Besonders der Standort in der Nähe vom Zürichsee, das Baden in der Linth oder die vielen Wanderungen haben das Tertial auch sehr besonders gemacht.

Bewerbung

2 1/2 Jahre, über Frau Zehnter
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