PJ-Tertial-Bericht am Sankt Katharinen-Krankenhaus Frankfurt am Main

Urologie

Frankfurt, Deutschland · 8 Wochen · Station 2A, 2B · 09/2024 – 12/2024

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 5
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein tolles Tertial in der Urologie des Sankt-Katharinen Krankenhauses in Frankfurt. Krankenhaus - Gut zu erreichen (U4 Seckbacher Landstr.; keine kostenfreien Parkmöglichkeiten) - Überschaubar, familiär (Kontakt zu PJs anderer Fachbereiche; freundlicher Kontakt zur Anästhesie) - Teils interdisziplinärer Unterricht (z.B. ein hervorragendes Bilderquiz/Fallbesprechung mit Professor emeritus J. Schulze, der eigens hierfür ans Krankenhaus kam; auch Teilnahme am EKG-Kurs der Inneren ist möglich, wenn man es mitbekommt und Zeit hat) - In die Jahre gekommen, nicht topmodern Abteilung Urologie - Sehr nettes Team, in das man mit einer positiven Einstellung offen integriert wird: so ist z.B. ein gemeinsames Mittagessen üblich, aufgrund der flachen Hierarchien und sympathischen Persönlichkeiten kann man sich hier auch mit OÄ/CÄ locker und ungezwungen unterhalten. Die Zusammenarbeit mit den Ärzten und Ärztinnen war aus meiner persönlichen Sicht hervorragend bis auf sehr wenige unvermeidbare Wermutstropfen. - Die Abteilung ist ausgezeichnet organisiert. Das betrifft auch die PJs. Man wird als Teil des Teams eingeplant und übernimmt Verantwortung. Man kann Routine-Stationsarbeit erlernen und eigenverantwortlich durchführen. Der Schwerpunkt liegt auf urologischer Sonographie und der postoperativen Behandlung. Eigene Patienten können im Verlauf des PJs übernommen werden. - Neben der Stationsarbeit ist der Einsatz im OP und in der Notaufnahme möglich. Das OP-Pensum für PJs ist im Vergleich zu den Vorjahren abgesunken, da verstärkt robotisch operiert wird. Bei offenen OPs ist man jedoch regelmäßig als 1. Assistenz eingeplant, was toll ist. Man hält nicht nur Haken sondern assistiert richtig und bekommt viel beigebracht. Auch bei laparoskopischen OPs war die Assistenz/Kameraführung möglich. In der Notaufnahme kann man Patienten sehen, Dokumentation übernehmen, Katheter einlegen usw. – dies gibt einem eine gute Struktur und Erfahrung für später. - Das pflegerische Team ist wirklich top, vor allem in der Funktionsabteilung und auf der Privatstation war das Verhältnis PJ/Pflege super. Das ist sehr viel wert. - Unterricht zu den wichtigsten Themen der Urologie als sehr gute Prüfungsvorbereitung (v.a. die konkreten Feinheiten in Diagnostik und Therapie haben mich für das M3 wirklich weitergebracht) Sonstiges: - Mittagessen kostenlos (Kantinenschließung stand jedoch zur Debatte) - Blaue Dienstkleidung aus Funktionsbereich/OP-Umkleide (PJs anderer Abteilungen tragen weiß) - Morgenbesprechung, Nachmittagsbesprechung, eigenes Haustelefon - Leider keine Bibliothek oder sonstiger Ort, der für das Selbststudium genutzt werden kann - es gibt nur Arztzimmer auf den Stationen, den Besprechungsraum und die PJ-Umkleide. - Die Arbeitszeiten sind hier sehr streng geregelt. Es ist ausnahmslos nie möglich, eher zu gehen oder einen Tag freizubekommen. Auch die Teilnahme an Diensten zum Generieren von Ausgleichstagen ist nicht erwünscht. Auch bei Krankheit, Arzttermin oder Verpflichtung im Rahmen von Uni, Promotion etc. muss stets ein Fehltag genommen werden. Dies sollte man vor Wahl des Tertials beachten. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

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