PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Wuerzburg

Urologie

Wuerzburg, Deutschland · 8 Wochen · Station O24/O25 · 11/2023 – 03/2024

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500

Erfahrungsbericht

Bei mir war das Urologie-Wahltertial das erste PJ-Tertial und dementsprechend unerfahren war ich was den Stationsalltag angeht. Wir waren 2 PJ und wurden jeweils einer Station zugeteilt. Arbeitszeiten waren täglich ab 7:15 Uhr bis ca 14-15 Uhr. Wenn man früher gehen muss ist das kein Problem, in die Nachmittagsbesprechung (um 15:45) muss man nicht unbedingt. Der Tag ging immer mit der Stationsvisite los, da kann man als PJler nur mitlaufen oder auch mal mitschreiben und die Kurveneinträge machen. Danach war Frühbesprechung, dann kamen die Blutentnahmen. Das ist hier hauptsächlich Studenten-Aufgabe, wenn aber mal eine Blutentnahme oder Nadel legen nicht klappt kann man jederzeit alle Assistenzärzte fragen und niemand reagiert genervt. Wenn die Blutentnahmen erledigt waren, hat man bei den Entlassungen mitgeholfen, d.h. Ultraschall-Untersuchungen gemacht, Briefe geschrieben, teilweise selbstständig Entlassgespräche geführt. Ich hatte den Eindruck, dass ich jederzeit alles nachfragen konnte und ich gefordert wurde, aber nicht überfordert. Teilweise waren die PJler fest im OP eingeteilt, meistens eher bei kleineren OPs als 1. Assistenz, manchmal bei längeren OPs als 2. Assistenz. Gegen Ende des Tertials durfte man auch mal eine Zirkumzision unter Aufsicht selbst machen. Wenn Zeit war, konnte man immer in den OP oder in die Poliklinik und hier zuschauen oder ggf. mal selbst Untersuchungen machen. Zum PJ-Unterricht: Es gibt mehrere Termine mit vorher festgelegten Themen (Kinderurologie, Onko, usw.), sodass man insgesamt einen guten Überblick bekommt. Gegen Ende des Tertials wurde uns angeboten ein Probeexamen zu machen. Das war sehr hilfreich, um mal das Gefühl für die Prüfungssituation zu bekommen. Insgesamt habe ich in den 4 Monaten super viel über die Urologie gelernt, konnte danach besser Blut abnehmen, Nadeln legen und Nieren/Blasen schallen. Besonders hervorzuheben ist noch das Team, vor allem die Assistenzärzte. Die Stimmung im Team ist super angenehm, viele unternehmen auch in der Freizeit öfter etwas zusammen und alle nehmen einen gut im Team auf. Habe mich wirklich wohl gefühlt und kann ein PJ Tertial hier auf jeden Fall weiterempfehlen.

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