PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz

Allgemeinchirurgie

Linz, Oesterreich · 8 Wochen · Station 2A · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

4.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 6
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 2
Betreuung 6
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900 brutto

Erfahrungsbericht

Ich kann absolut nicht verstehen wie diese Abteilung besser als ne glatte 6 bewertet sein kann. Pro: - Kulinario: angegliedertes Restaurant, das Essen ist echt super und kostet ca. zwischen 1-3€ - Die Turnusarzt Fortbildungen sind auch top, muss man sich aber selbst drum bemühen und einfach durchziehen das man hingeht. Das wars dann auch schon. Man ist eine billige Arbeitskraft für absolut basale Aufgaben, sodass man denkt man arbeitet im Büro oder ist Schülerpraktikant. Für rein nichts habe ich 5 Jahre Studium benötigt. Diese sind aber so viel, dass es in meinem Tertial EINMAL möglich war in die NFA zu gehen. Auf Wünsche bzw. Interessen des ausgebeuteten PJlers eingehen? Nope. Man erhebt den Status und ggf. noch teilweise die Anamnese der Patienten und hackt diese dann in das PC-System und weist Anästhesie, CT o.Ä. zu. Beim Status beschränkt man sich auch auf das absolute Minimum, wodurch man selbst diesen nicht adäquat übt, weil es sonst „zu viel“ ist. Und das bis zu 12x pro Tag. Zusätzlich macht man noch die Aufklärungen für Interventionen, wo man sich als PJler weigern sollte diese zu unterschreiben da dies tief grau ist in Punkto rechtlichen Sicherheit. Wenn man es richtig bescheiden trifft, darf man in einen der langen OP-Säle und 5-7h nen Haken halten, während einem auch einfach rein GARNICHTS erklärt wird. Teaching? Was ist das. Auch auf mehrfaches proaktives Nachfragen wird einem nur bruchstückartig geantwortet und man resigniert irgendwann und macht den Roboter. Als Kirsche auf der Torte muss jeden Tag ein PJler lange bleiben, für den geplanten langen Saal. Ich empfehle daher Arbeitszeiten sich aufzuschreiben und wenn man seine Soll-Stunden erfüllt hat sich dies abzeichnen zu lassen und keine weitere Minute Lebenszeit hier zu verschwenden. Keiner der Chirurgen und Chirurginnen schert sich auch nur ein bisschen um einen. Mein Einführungsgespräch fand einfach überhaupt nicht statt, genau so wie ein Abschlussgespräch. Wie auch wenn keiner der Verantwortlichen dich kennt, geschweige denn mal mit dir redet. Was mich mit am meisten geschockt hat, das diese Umstände nicht unbekannt sind. Redet man mit anderen PJlern oder Basis-/Turnus-/Assistenzärzten berichten diese genau das selbe. Fazit: gelernt habe ich nix, außer dass alle chirurgischen Klischees sich bewahrheitet haben und ich so viel Abstand wie möglich zu diesem Fachbereich halten werde. 0/10 würde keinem empfehlen.

Bewerbung

1 Jahr, mit "Glück" auch spontan

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