PJ-Tertial-Bericht am Theresienkrankenhaus Mannheim

Unfallchirurgie

Mannheim, Deutschland · 8 Wochen · Station 8a · 05/2025 – 08/2025

Veröffentlicht am

3.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
430€/Monat

Erfahrungsbericht

Pro: -nettes Ärzte Team -Nähen in OP und Notaufnahme -kostenlose Suppe im OP -meistens pünktlich Feierabend -freiwilliges Übernehmen von Diensten im Gegenzug für freien Tag möglich -eigener Spind Kontra: -PJler müssen sehr viel Haken halten (Knie, Hüfte), wobei man wenig lernt -wenig Zeit um in die Notaufnahme etc. zu gehen, wo man etwas lernt -teures Mensaessen (4-6€) und oft keine Zeit zum Mittagessen -um PJ-Unterricht muss man sich oft selbst kümmern, da er sonst vergessen wird. (Dozenten finden und erinnern) -Keine Umkleidemöglichkeit (Umziehen auf der Toilette oder im Arztzimmer) Fazit: Ich kann das PJ am TKH in der Orthopädie/Unfallchirurgie nicht weiterempfehlen! Der Lernzuwachs war sehr gering, man hält eher den Betrieb am Laufen. Die Ärzte sind zwar zum Großteil total nett aber das OP-Programm (vor allem Hüft- und Knieprothesen) läuft leider nicht ohne PJler, sodass man andauernd bei immer denselben zwei OPs Haken halten muss (und bei Hüften dabei noch nicht einmal etwas sieht). Viele Tage bestanden nur aus Blut abnehmen (selten Zeit um bei Visite mitzulaufen) und den Rest des Tages Haken halten. Es gibt zwar an manchen Tagen Studentische Hilfskräfte zum Blut abnehmen und Haken halten, aber meist gab es an den entsprechenden Tagen auch mehr Prothesenchirurgie, sodass es uns PJler nicht wirklich entlastet hat. Einige Ärzte waren überlastet und hatten sehr wenig Kapazität für Lehre. Immer wieder wurden meine Fragen, z.B. im OP, ignoriert. In der Notaufnahme und in der Sprechstunde konnte man zwar viel lernen, die Ärzte bringen einem gerne etwas bei und zum Teil kann man auch eigene Patienten betreuen aber man ist leider zeitlich einfach selten dort hingekommen bzw. musste es sich ein bisschen erkämpfen. Cool war, dass man im OP und in der Notaufnahme öfters mal Nähen durfte. Das Essen kostet 4-6 Euro, wenn man denn mal Zeit hat in die Mensa zu gehen. Die genauen Preise waren leider nur schwer vorher einsehbar. Dafür gibt es im OP jeden Tag kostenlos Suppe. Aufgrund von fehlender Mittagspause habe ich jedoch oft einfach ein Brot im Aufzug auf dem Weg zum OP gegessen.

Bewerbung

Die Bewerbung läuft über das interne Bewerbungsverfahren der med. Fakultät Mannheim der Uni Heidelberg. Cave: Ich hatte mich eigentlich am Diako in der Allgemeinchirurgie beworben aber da Diako und TKH zusammengelegt wurden, wurde ich in letzterem in der Ortho/Unfall eingeteilt.

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