PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Weiden

Anästhesiologie

Weiden, Deutschland · 8 Wochen · Station Anästhesie · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Bewertung meines PJ-Tertials in der Anästhesiologie Insgesamt habe ich mein Tertial in der Anästhesiologie als lehrreich und gut organisiert erlebt. Der Einstieg in den Fachbereich war sehr strukturiert: In der ersten Woche wurden das Narkosegerät sowie die Beatmungseinstellungen ausführlich erklärt, was einen guten theoretischen und praktischen Grundstein für den weiteren Verlauf gelegt hat. Relativ früh durfte ich unter Aufsicht selbst die Narkoseeinleitung durchführen. Je nach Eingriff bestand die Möglichkeit, sowohl die Intubation als auch das Legen einer Larynxmaske zu üben. Auch das Schreiben des Narkoseprotokolls konnte eigenständig übernommen werden, was zur Routineentwicklung beigetragen hat. Die Zusammenarbeit mit der Pflege war sehr angenehm. Die Pflegekräfte waren nicht nur freundlich und hilfsbereit, sondern oft auch sehr erfahren. Besonders bei schwierigen Intubationen konnte man von ihren praktischen Tipps profitieren. Zugänge wurden allerdings meist von der Pflege gelegt – wer selbst üben wollte, musste schnell sein und Eigeninitiative zeigen. Das Legen von zentralvenösen Zugängen und arteriellen Kanülen war unter Anleitung möglich. Die Betreuung erfolgte in der Regel durch Oberärzte, die sehr bemüht waren, Wissen weiterzugeben und auch komplexere Zusammenhänge zu erklären. Der OP-Plan war vielseitig: Ich konnte Einblicke in die Unfallchirurgie, Neurochirurgie, Gynäkologie, Gefäßchirurgie, Allgemeinchirurgie und Urologie gewinnen. Leider fehlten kardio- und thoraxchirurgische Eingriffe vollständig. Eine Rotation auf die Intensivstation ist grundsätzlich möglich, wurde von mir aber nicht in Anspruch genommen. Regionalanästhesien wurden in der Praxis eher selten durchgeführt. Zudem konnte man bei Sectios dabei sein. Ein kleiner Nachteil ist die sehr straffe OP-Organisation im Haus – durch die kurzen Wechselzeiten zwischen den Eingriffen blieb gerade zu Beginn wenig Zeit für Erklärungen oder praktische Tätigkeiten, wenn man noch nicht so geübt war. Dennoch war mit zunehmender Routine auch das besser zu bewältigen. Ein großer Kritikpunkt ist der seltene PJ-Unterricht, der leider nur einmal im Monat stattgefunden hat. Hier besteht aus meiner Sicht deutlicher Verbesserungsbedarf. Fazit: Ich würde das Tertial in der Anästhesie an diesem Haus insgesamt weiterempfehlen. Die Lehre im OP, der frühe Praxisbezug und das Engagement der ärztlichen Betreuer waren sehr positiv. Wer Eigeninitiative zeigt und den Alltag im OP aktiv mitgestaltet, kann hier viel lernen. Verbesserungswürdig ist vor allem die Frequenz des PJ-Unterrichts.

Bewerbung

Bewerbung über die Universität, bestimmt aber auch direkt möglich.

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