PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Erlangen
Gynäkologie
Erlangen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station alle
·
07/2024 – 11/2024
Veröffentlicht am
1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
In der Frauenklinik Erlangen kann man einen guten Überblick über das gesamte Fachgebiet bekommen.
Das Tertial wird super organisiert und jeder bekommt einen eigenen Rotationsplan. Man durchläuft alle Abteilungen über mehrere Wochen und sieht so wirklich viel.
Auf den operativen Stationen wird man in den OP gerufen oder ist auf Station. Man läuft bei der Visite mit, macht Blutentnahmen (meist nur wenige), Nierensonos, Briefe oder was eben sonst so an Stationsarbeit anfällt. Auf der B-Station ist auch täglich Chefvisite, wo man auch mitläuft.
Auf der D-Station unterstützt man den Stationsarzt, lernt wie man Ports ansticht, schreibt Briefe oder kann mit in die Tagesklinik schauen.
Im Kreissaal kann man Fetometrien machen, Frauen zusammen mit dem Kreißsaalarzt zur Geburt oder bei Schwangerschaftsproblemen aufnehmen, bei Geburten oder Sectios dabei sein oder in der Ambulanz mithelfen.
Insgesamt ist das Team größtenteils nett, man merkt aber oft dass alle super gestresst sind und dass kaum Zeit für Erklärungen ist. Es herrscht allgemein ein ziemlich hierarchisches Klima und der Umgang mit den Patientinnen ist mangels Zeit schon manchmal etwas rau.
Da man überall nur kurze Zeit eingeteilt ist, war es nicht immer so leicht, sich da einzuarbeiten und so hat man manchmal mehr zugeschaut als selbst gemacht.
Wenn man viel selber machen will, auf Spezialfälle verzichten kann und in ein familiäres Team eingebunden sein will, sollte man das PJ vielleicht an einer kleineren Klinik machen.
Dafür war der Unterricht hier super, er ist fast nie ausgefallen und es wurden alle examensrelevanten Themen gut erklärt. Auch sehr zu empfehlen ist der Examenskurs kurz vor dem M3.
Von Vorurteilen über den Chef sollte man sich nicht abschrecken lassen. Im PJ hat man nicht allzu viel mit ihm zu tun außer in der Tumorkonferenz, wo man auch mal einen dummen Kommentar abbekommt. Ob man später bei ihm anfangen möchte und mit ihm umgehen kann, muss jeder selbst entscheiden.
Fehltage werden sehr genau erfasst, man kann aber bei 8 Überstunden einen freien Tag nehmen. Im Kreissaal sind auch Spät- oder Nachtdienste möglich. Am Anfang und am Ende soll man ein kurzes Gespräch mit dem Chefarzt vereinbaren, war bei uns ok.
Bewerbung
PJ-Portal
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