PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Duesseldorf

Mikrobiologie

Duesseldorf, Deutschland · 8 Wochen · Station Labor · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
573

Erfahrungsbericht

Das Tertial im Institut für Mikrobiologie und Virologie war geprägt von einem sehr freundlichen und kollegialen Ärzte-Team. Ich wurde gut ins Team integriert, als Person wahrgenommen und auch außerhalb der Arbeit (z. B. gemeinsames Mittagessen) wertschätzend eingebunden. Der Großteil (ca. 3 Monate) findet in der Mikrobiologie statt. Man durchläuft nach einem strukturierten PJ-Plan zahlreiche Arbeitsplätze – u. a. Probenannahme, Materialansatz, Vitek/MALDI, Serologie, PCR, Stuhl- und Tbc-Labor. Diese Stationen werden meist von MTs betreut, man lernt dort die grundlegenden Abläufe kennen. Ärztlich betreute Ableseplätze (z. B. Urin-, Blutkulturen, Screening) bieten Gelegenheit zum Mitdenken und Fragenstellen. Etwa ein Monat ist für die Virologie vorgesehen (sofern personell möglich), mit ähnlichem Aufbau: Geräte-Serologie, PCR, Befundung. Zusätzlich kann man regelmäßig an ABS-Visiten teilnehmen und ABS-Konsile bearbeiten – ein guter Einblick in die ärztliche Tätigkeit im Bereich Infektiologie. Besonders hervorzuheben sind die zweimal wöchentlichen Fallbesprechungen und das wöchentliche 1:1-Coaching mit einem Oberarzt, in dem gezielt prüfungsrelevante Themen behandelt werden. Mittwochs findet mittags eine einstündige Fortbildung statt. Der PJ-Plan ist flexibel, Wünsche werden berücksichtigt, Zeit zum Selbststudium ist ausreichend vorhanden. Fazit: Wer später in der Mikrobiologie arbeiten möchte, bekommt hier einen umfassenden Einblick in Laborprozesse und ärztliche Tätigkeiten im Hintergrund. Für rein klinisch Interessierte ist das Tertial weniger empfehlenswert, da Patientenkontakt praktisch nicht stattfindet.

Bewerbung

Fachspezifisches Bewerbungsverfahren: Man kann sich frühzeitig per Mail bewerben (ca. 1 Jahr vorher, Ansprechpartner über die HHU-Website), wenn man den Platz reservieren möchte. Die Bewerbung umfasst ein KURZES Motivationsschreiben und einen Lebenslauf. Wenn die Zeit für die offizielle Belegung im PJ-Portal gekommen ist, läuft die Belegung über einen Härtefall (also rechtzeitig drum kümmern, dass man die Frist nicht verpasst).
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