PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Plastische Chirurgie

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station OUPC S1 · 11/2024 – 03/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
Erhalt von Essensmarken im Wert von 4 €/ Tag

Erfahrungsbericht

Mein erstes Tertial des PJs habe ich in der Plastischen und Handchirurgie des Universitätsklinikums Dresden absolviert. Rückblickend war es eine intensive, lehrreiche und motivierende Zeit, die mir nicht nur ein breites chirurgisches Spektrum nähergebracht, sondern auch mein berufliches Interesse an der plastischen Chirurgie nachhaltig gestärkt hat. 🔹 Organisation & Tagesablauf Der Tag begann um 7:00 Uhr mit der Frühbesprechung, gefolgt von der Visite oder dem direkten Gang in den OP. Ambulanz/Sprechstunde, Station und OP wurden hierbei im wöchentlichen Wechsel durchlaufen. Durch diese Rotation kann man einen umfassenden Einblick in alle Arbeitsbereiche der Abteilung gewinnen. Die Einbindung war hervorragend organisiert: Als PJler erhielt ich ein eigenes Telefon, wurde im Team vollständig integriert und konnte mich klaren Aufgabenbereichen zuordnen. 🔹 Station & Ambulanz Auf der Station gehörten u. a. das Legen von Flexülen, Blutabnahmen, das Anlegen von Wundverbänden, sowie das Entfernen von Fäden und Klammern zu den täglichen Aufgaben. Besonders hervorzuheben ist die enge Zusammenarbeit mit der Wundschwester, bei der ich fundiertes Wissen zu modernen Wundbehandlungen erwerben konnte. In der Ambulanz war die eigenständige Patientenbetreuung unter Supervision fester Bestandteil: Anamnesen, klinische Untersuchung und die Vorstellung der Fälle bei den Assistenz- oder Oberärzt*innen waren regelmäßig möglich. 🔹 OP-Erfahrung Der OP-Teil des Tertials war sehr abwechslungsreich und praxisorientiert. Ich konnte regelmäßig als erste oder zweite Assistenz agieren und bei vielen Operationen aktiv mitarbeiten. Unter Anleitung durfte ich u. a. verschiedene Nahttechniken anwenden (Einzelknopf, Donati, intrakutan), Spalthaut entnehmen und transplantieren, Debridements durchführen sowie bei der Blutstillung unterstützen. Die Stimmung im OP war meist kollegial und entspannt – es lief Musik, und der Austausch mit Anästhesie und OP-Pflege funktionierte gut. 🔹 Ausbildung & Atmosphäre Das Team – bestehend aus Ärzt*innen, Pflege, OTA und Verwaltung – war außergewöhnlich freundlich, hilfsbereit und engagiert. Ich wurde als vollwertiges Teammitglied behandelt, erhielt Feedback, eigene Aufgabenbereiche und wurde aktiv gefördert. Es herrschte ein angenehmes, humorvolles und gleichzeitig professionelles Arbeitsklima. Auch außerhalb des klinischen Alltags gab es einen offenen und persönlichen Austausch. Am Ende des Tertials fand ein strukturiertes Abschlussgespräch mit dem Chef- und Oberarzt statt, die sich Zeit für Rückfragen, Reflexion und Verbesserungsvorschläge genommen haben. ✅ Fazit Das PJ-Tertial in der Plastischen und Handchirurgie am Universitätsklinikum Dresden war für mich eine fachlich und menschlich bereichernde Erfahrung. Ich konnte meine praktischen Fertigkeiten ausbauen, mein Verständnis für rekonstruktive und ästhetische Konzepte vertiefen und mich als Teil eines tollen Teams fühlen. Ich würde das Tertial jederzeit wieder wählen und empfehle es uneingeschränkt allen weiter, die sich für die Plastische und Handchirurgie interessieren.

Bewerbung

Über das PJ-Portal.

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