PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Sportmedizin

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Ambulanz der Sportmedizin · 01/2025 – 04/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500
Gebühren
/

Erfahrungsbericht

Viele haben gar nicht auf dem Schirm, dass man in der Sportmedizin (genauer: Sportkardiologie) ein PJ-Tertial machen kann, auch weil es sonst an keiner Uni möglich ist. Anders als an vielen anderen Stationen von Unikliniken ist ein PJ dort keine Qual, man wird als PJler auch nicht als Blutabnahmemaschine benutzt und darf tatsächlich eigenständig arbeiten und seine eigenen Patient:innen sehen. In die Sportmedizin kommen sowohl Profi- und Hobbysportler als auch Patient:innen mit chronischen Erkrankungen, (fast) alle bekommen ein EKG und Anthropometrie, danach sieht eine:r der Ärzt:innen (oder eben PJler:innen) sie und es wird Anamnese und Untersuchung durchgeführt. Im Anschluss folgen dann je nach Fragestellung eine Belastungsergometrie mit oder ohne Laktat / Spirometrie, ein Herzecho, ein Labor (man nimmt also nur seinen eigenen Patient:innen Blut ab, wenn nötig) oder weitere Diagnostik. Schon nach wenigen Tagen kann man eigenständig Patient:innen sehen, bespricht aber alles mit einem Oberarzt, sodass man nie auf sich alleine gestellt ist. Auch Follow-Ups möglicher Anforderungen und Arztbriefe schreibt man selbst. Das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Supervision ist fast optimal. Zum Teil ist es zwar recht anstrengend, denn es wird viel auf PJler:innen gesetzt, um die Patient:innen zu sehen, aber dadurch, dass man sinnvolle Aufgaben hat, ist es deutlich erträglicher, als es auf den meisten Stationen ist. Das Team ist super nett und hilft einem sehr gerne, sowohl die Ärzteschaft als auch das andere Personal ist immer bereit, einem etwas beizubringen. Auch kann man bei Spiros zugucken, bei Echos dabei sein und selbst schallen etc. Auf eigene Initiative hin haben wir ein PJ-Teaching eingeführt, was dann 1x/Wo. zu einem relevanten Thema der Kardio oder Sportmedizin stattfand. Abgesehen davon gibt es monatlich Fortbildungen zu sportmedizinischen Themen. In der Frühbesprechung werden fast täglich Fälle oder Studien vorgestellt, sodass man auch hier etwas lernt. Wer in die Richtung Sportmedizin, Kardiologie oder generell Prävention gehen möchte wird sicherlich viel lernen und sogar Spaß haben.

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