PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Virchow
Gastroenterologie
Berlin, Deutschland
·
12 Wochen
·
Station 3.OG
·
06/2008 – 09/2008
Veröffentlicht am
4.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
4
Team Station
5
Kontakt zur Pflege
4
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
4
Unterricht
3
Betreuung
5
Freizeit
5
Station / Einrichtung
4
Erfahrungsbericht
Das Tertial war geprägt von extrem frühem Arbeitsbeginn (häufig schon um 6.00 Uhr), da die Blutabnahmen vor Visite um 7.30 Uhr fertig sein sollten, sonst gabs Ärger mit dem OA. Früher gehen war deswegen aber nicht, sondern häufig Arbeitszeiten bis nach 16.00 Uhr. Das Team setzte sich ärztlicherseits größtenteils aus relativ jungen Assistenzärzten zusammen, die unter der Knute des OA und der insgesamt angespannten Stimmung auf der Station zu leiden hatten. Statt Kompensation war häufig die Weitergabe an den PJ angesagt, d.h. bedeutet konkret dumme Sprüche auf vermeintlich dümmliche Fragen zu Theorie und Praxis oder Ausschluss bei der Visite.Die Lehre durch den OA war zwar sehr gut, jedoch als störend empfunden wurde die eindeutige Präferenz des weiblichen Geschlechts, was man(n) fast täglich in Form kompletter Ignoranz der Anwesenheit zu spüren bekam.
Tertial abgekürzt wegen Auslandsaufenthalt, war aber auch froh, dort weg zu sein. Ging meinen Nachfolgern ähnlich.
Bewerbung
Wer auf lange Arbeitszeiten mit Druckmache und Schlaumeierei steht, sollte sich hier anstellen. Wer in angenehmer Atmosphäre wirklich was lernen will und praktisch was machen will, sollte in ein kommunales Haus gehen und dort ein paar Nachtdienste mitmachen.
Geschrieben von jemanden, der sich eigentlich nicht als Memme bezeichnen würde und fachlich gutes Wissen bewiesen hat.
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