PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Magdeburg

Unfallchirurgie

Magdeburg, Deutschland · 8 Wochen · Station CHU5 · 03/2024 – 06/2024

Veröffentlicht am

5.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 6
Team Station 6
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 6
Unterricht 6
Betreuung 6
Freizeit 5
Station / Einrichtung 6

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
750

Erfahrungsbericht

Ich kann mich der vorletzten Bewertung nur anschließen. Leider das schlechteste PJ Tertial in der UMMD überhaupt. Vorab sei gesagt, dass es viele an sich nette Ärzte im Team gibt. Gerade die jüngeren Assistenzärzte versuchen einem auch gelegentlich etwas beizubringen. Die Oberärzte sind überwiegend nett, aber aufgrund von personalmangel meistens sehr gestresst und haben einen aus Zeitgründen selten etwas machen lassen (auch auf Nachfrage konnte man nicht zumachen o.ä.). Die zu erledigenden Aufgaben auf Station waren Blutabnehmen, Flexülen legen und Briefe schreiben. Da gab es nichts spannendes und die Briefe wurden auch nicht mit einem nachbesprochen, sodass man noch nichtmal was dabei gelernt hat. Im OP wurde man fast kaum mit einbezogen und hatte daher auch meistens nichts zu tun, außer die Haken zu halten. Zeit zu essen gab es meistens auch nicht. Wie mein Vorgänger schon geschrieben hatte war der Umgang mit uns PJlern extrem abwertend, insbesondere vom PJ Verantwortlichen. Dieser hat leider das Konzept von Fehltagen, Studientagen und Seminaren nicht verstanden. In seiner Welt kann er nämlich einfach bestimmen, ob man diese Tage nehmen kann oder nicht. Laut ihm hätten wir die Urlaubstage auch einfach schon 1 Jahr im Vorhinein einreichen sollen. Ist ja schließlich bei ihm auch so und das wir das so kurzfristig machen wäre respektlos. Der Kollege hat leider ein riesen Problem mit seinem Ego und tritt gerne nach unten, weil er anscheinend nicht da ist wo er sein will. Weitere Highlights aus dem Alltag waren: Einem von uns zu unterstellen, er wäre bekifft (er hatte lediglich ein Passwort vergessen und war so dreist den PJ Großmeister zu fragen), einen von uns aus Willkür nicht in die Notaufnahme gehen zu lassen, obwohl es nichts auf Station zu tun gab, einen Oberarzt, der über einen von uns als "Scheiß PJler" geredet hat, obwohl dieser nichts falsch gemacht hat sowie das verwehren der gesetzlich möglichen Fehltage. Dazu sicherlich noch vieles mehr, was ich mittlerweile schon vergessen habe. Falls Ihr das Pech haben solltet, auf dieser Station PJ machen zu müssen, sucht euch einen der netten Assistenzärzte raus und macht Dienste mit denen in der Notaufnahme. Da könnt ihr mal eine Platzwunde nähen, einen Schockraum mitmachen und kommt dafür anderen Tagen nicht. Alternativ versucht in die Herz-Thorax Chirurgie zu wechseln. Da lernt ihr was und seid auch willkommen.

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