PJ-Tertial-Bericht am Medizinische Hochschule Hannover
Gastroenterologie
Hannover, Deutschland
·
16 Wochen
·
Station 21 A
·
06/2009 – 10/2009
Veröffentlicht am
2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
5
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Zuerst etwas Grundsätzliches vorweg: An der MHH rotiert man nicht mehr. Das kann ein Vor- oder Nachteil sein: Man lernt die praktische Arbeit in einem bestimmten Bereich sehr intensiv kennen, andere dafür kaum. Ich war primär auf der 21, einer gastroenterologisch-hepatologisch-endokrinologischen und allgemein internistischen Station. So ist fast die gesamte Gastro-sparte abgebildet, Kardio oder Pulmo aber z.B. gar nicht.
Der tägliche Ablauf unterscheidet sich nicht besonders von anderen Inneren Abteilungen.
Besonderheiten:
Die morgendliche Röntgen-Besprechung/-Demonstration ist an der MHH sehr gut.
Es gibt vergleichsweise viel Fortbildungen für Assistenzärzte und eigentlich fast wöchentlich irgendeine Nachmittagsveranstaltung, an der man auf Wunsch teilnehmen kann. Der Studentenunterricht ist auf Mo (Pulmo), Di (Gastro), Do (Immu), Fr (Kardio) aufgeteilt. Kardio ist leider bis auf ein Mal immer audsgefallen. Gastro und Immu waren immer mindestens gut, Pulmo schwankt wegen wechselnder Dozenten stark. Zeitlich war es aber leider nicht immer möglich, den Studentenunterricht zu besuchen. 2-3x/Woche klappt aber meist.
Die MHH hat viele Ambulanzen (Alleine die Gastro 6), man kann hier auf Wunsch auch mitmachen. Gleiches gilt für die Funktionsbereiche.
Negativ: Die Bezahlung klappt leider (zumindest in der Gastro, weiss es aber auch von anderen Abteilungen) nur auf monatlich zu wiederhohlendem Auszahlungsantrag, sodass man sein Geld erst frühstens 14 Tage nach Monatsanfang bekommt. Frühestens. Mein "Rekord" waren 9 Wochen warten auf das Geld! Es kommt an, man braucht sehr viel Geduld. Essen wird leider nicht subventioniert.
Der Arbeitstag (offiziell 8:00-17:00, Fr. 8:00-15:30) schwankte zT sehr stark, manchmal war ich deutlich länger als bis 19:00 noch auf Station, Freitags war nie um 15:30 Schluss.
Zusammengefasst:
Pro: Guter Unterricht, nettes Team, nette Pflege, man darf auf Station viel machen, Ambulanzen, Funktionsbereiche;
Kontra: Langer Arbeitstag, jedes Mal warten auf das Geld;
Bewerbung
Schriftliche Bewerbung bei Prof Manns, "Vorstellungsgespräch" erwünscht;
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