PJ-Tertial-Bericht am Theresienkrankenhaus Mannheim

Unfallchirurgie

Mannheim, Deutschland · 8 Wochen · Station 5A/8A/9 · 11/2024 – 02/2025

Veröffentlicht am

4.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 6
Klinik insgesamt 5
Unterricht 2
Betreuung 6
Freizeit 4
Station / Einrichtung 6

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
420

Erfahrungsbericht

Leider war dieses Quartal mein schlechtestes im ganzen PJ. Es fing damit an, dass sich am ersten Tag niemand dafür interessiert hat wer man ist, was man da macht etc. Lediglich ein anderer PJ hat mir dann erzählt, was man da so im PJ macht. Um 7 beginnt die Visite, also muss man schon vorher da sein. Die Visite ist ein Witz, da sie bis 7:30 erledigt sein soll, was ein Ding der Unmöglichkeit ist. Um 7:30 Frühbesprechung. Da sitzen ca. 40 Personen UCH und Ortho zusammen. Kein Willkommen, keine Vorstellung des PJ nix. Man sitzt einfach stumm in der Ecke, hört zu und kapiert gar nix. In der kompletten Zeit hat mir nur 2x jemand etwas erklärt. Ich habe ausschließlich Blut abgenommen, keinerlei Patienten betreuen können, da man, wenn man nicht gerade Blut entnimmt, Haken im OP hält. Ich habe ausschließlich elektive Knie-TEPs und Hüft-TEPs assistiert und dabei Haken gehalten. Das war mein komplettes Quartal dort. Unter aller Kanone. Man ist ein regelrechter Sklave und wird auch so behandelt. Zeit für Mittagessen? Fehlanzeige. Teamspirit? Nicht vorhanden. Jeden Tag ein anderer Assistenzarzt auf Station. Teilweise Ärzte, die überhaupt keine Erfahrung in UCH oder Ortho haben und da frisch reingerutscht sind. Manche Patienten sind wirklich schlecht geworden und internistisch hat sich keiner gekümmert. Keinerlei Supervision. Manche OÄ sind sehr nett und fragen auch mal, was man mal später machen möchte, andere interssiert das überhaupt nicht und sie werden auch noch pampig, wenn man mal sagt, dass man auch mal was anderes außer BEs machen möchte. Wenn man mal was nachgefragt hat, kam es nicht selten vor, dass man angeschaut wurde als wäre man ein Außerirdischer.. Auch in der ZNA war ich nicht gewesen. Mal gefragt, ob das möglich sei. Antwort: "Nee, du musst in den OP. Was willst du denn in der ZNA?" Ich habe absolut nichts gelernt, noch nicht mal lagern, abwaschen oder nähen. Es gab natürlich die ein oder andere Ausnahme. Ärzte, die sich der schlechten Arbeitsatmosphäre durchaus bewusst sind und sich dafür entschuldigt haben. Absolut nicht empfehlenswert!!!

Bewerbung

Ganz normal über das PJ-Portal bzw. die Uni.

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