PJ-Tertial-Bericht am Klinik Floridsdorf

Thoraxchirurgie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station 63D · 11/2024 – 03/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
800

Erfahrungsbericht

Die Klinik Floridsdorf ist an sich eine sehr moderne und neue Klinik, was man schon an der Ausstattung gespürt hat. Als PJler bekommt man Kleidung, einen Spint und Essen gestellt. Neben gutem Gehalt sind außerdem, die spürbar flachen Hierarchien sehr angenehm. Die meisten Ärzte nehmen sich wirklich Zeit mit einem auch mal zu quatschen und sich gegenseitig kennenzulernen. Der Kontakt zur Pflege war nie sehr intensiv, aber auch nicht unfreundlich. Die Stationsarbeit besteht hauptsächlich aus Aufnahmen machen, wovon es 2-5 pro Tag gibt. Man kann aber auch, wenn Zeit ist, bei der Visite mit gehen und Drainagen ziehen oder Briefe schreiben. Auf der Station ist außerdem immer ein/e Internist/in anwesend, was einem auch ein gutes Ausmaß an internistischer Ausbildung anbietet. Wenn man seine Aufnahmen erledigt hat für den Tag (was das einzige Arbeit war, wofür wirklich gebraucht wurde) konnte man häufig auch schon früher gehen. In der Ambulanz oder im OP hatte man dafür nicht so unbedingt eine tragende Rolle, vielmehr hatte man Schwierigkeiten z.B. auch mal an den Tisch zu kommen, um zu nähen oder anderweitig chirurgisch ausgebildet zu werden, da meistens immer 2 Chirurgen fest als Operateure eingetragen sind. Wenn man also auf viel chirurgisches Training aus ist, musste man sich das schon viel einfordern oder Nachmittagsschichten machen, wo dann weniger Leute im Haus sind. Ein weiterer Negativpunkt war, dass in meinem Tertial zum Großteil der Zeit mindestens 10 Studenten auf Station waren, davon 9 PJler, was viel zu viele für die Arbeit die getan werden musste sind; man stand sich echt nur auf den Füßen herum. Allerdings ist das auch dem Team der Station bewusst gewesen, also kann ich mir vorstellen, dass das in Zukunft nicht so sein wird. Und wir hatten durch aufteilen der Arbeitszeiten dann auch wesentlich mehr Freizeit. PJ-Unterricht gibt es 1x/Woche für alle Studenten des Hauses und dann so ca. alle 2 Wochen von einem der Stationsärzte nur für die Studenten der Station. Allgemein kann ich das Tertial auf der Station sehr weiter empfehlen. Es gibt einem viel Spielraum selber zu entscheiden wie viel man arbeiten und lernen will. Und ihr könnt immer ansprechen, wenn etwas nicht so gut läuft oder ihr etwas mehr machen wollt (die Kommunikation ist echt super).

Bewerbung

Ich hab den Platz relativ spontan so einen Monat vorher bekommen (durch anrufen)
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