PJ-Tertial-Bericht am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
Dermatologie
Recklinghausen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station A7, dermatologische Ambulanz, ZNA, OP
·
01/2024 – 04/2024
Veröffentlicht am
1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Mein PJ-Tertial in der Dermatologie hat mir unglaublich gut gefallen und war rundum eine sehr lehrreiche Erfahrung. Ich hatte die Möglichkeit, in einem gut organisierten Team zu arbeiten, das mir wertvolle Einblicke in die klinische Dermatologie und den Alltag einer dermatologischen Klinik gegeben hat.
Besonders das Team war sehr herzlich und besonders auf die Zusammenarbeit bedacht. Alle waren unglaublich nett und bemüht einem etwas beizubringen, auch wenn des Öfteren viel zu tun war.
Zum ungefähren Wochenablauf:
Morgens um 07:45 Uhr gibt es eine Frühbesprechung. Hier wird vom Vortag des diensthabenden Arztes berichtet und anstehende Dinge besprochen.
Jeden Montag Morgen gab es eine histologische Fallbesprechung. Danach ging es hoch auf die Station zur Oberarztvisite. Hier wurden neu aufgenommene Patienten vom Wochenende von den Oberärzten erstvisitiert und der Therapieerfolg der stationären Patienten evaluiert.
Nach der Visite wurden die festgelegten To-Dos erledigt, Blutentnahmen durch geführt, Untersuchungen angeordnet und Lokaltherapien modifiziert. Danach erfolgte die Neuaufnahmen der eingeplanten Patienten.
Um 12:30 Uhr fand täglich die Aufnahmevisite mit den Oberärzten statt. Hier wurden Prozedere und Therapie der neu stationär aufgenommenen Patienten besprochen. Jederzeit war es möglich Fragen zu den Krankheitsbildern zu stellen und gleichzeitig erfolgte so auch etwas Teaching.
Jeden Mittwoch Morgen war die Chefarztvisite. Nachmittags erfolgte die Röntgenbesprechung.
Ich durfte nach einer gewisser Einarbeitungszeit eigenständig Patienten aufnehmen und betreuen. Zudem täglich dermatoskopieren, Probeentnahmen unter Supervision durchführen und in den OP gehen. Dienstag, Donnerstag und Freitag sind die großen OP-Tage. Hier war es jederzeit möglich zu assistieren. Auch die Stimmung war jederzeit respektvoll und angenehm, sodass es mir dort besonders viel Spaß gemacht hat.
Zudem war es möglich ebenfalls Einblicke in die Derma Ambulanz und Zentrale Notaufnahme zu bekommen und spannende unklare als auch alltägliche dermatologische Fälle zu Gesicht zu bekommen.
Alles in allem war es eine tolle Zeit in der Derma. Ich habe nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch viele praktische Fertigkeiten erworben. Das Arbeitsklima war hervorragend, und die Betreuung durch das Team war sehr wertvoll. Ich würde dieses Tertial jedem empfehlen, der sich für Dermatologie interessiert oder einfach ein breites Spektrum an medizinischen Erkrankungen kennenlernen möchte.
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