PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Kiel

Innere

Kiel, Deutschland · 16 Wochen · Station 7, 2, Notaufnahme · 06/2009 – 10/2009

Veröffentlicht am

3.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 5
Station / Einrichtung 4

Erfahrungsbericht

Die 1. Medizinische Klinik hat nicht gerade den besten Ruf, wenn das darum geht, ein gutes Tertial zu bieten. Diesem Ruf ist sie auch gerecht geworden. Das liegt weniger am Personal, das größtenteils hochmotiviert trotz Unterbesetzung und der veralteten Infrastruktur des alten Gebäudes mögliche leistet, vielmehr fehlt hier eine gute strukturierte Organisation und die Anerkennung der Leistung des Personals. Wenn man schon ein paar Kliniken von innen gesehen hat, wundert man sich, dass ausgerechnet in einem Haus der Maximalversorgung Selbstverständlichkeiten nicht funktionieren. Der PJ-Unterricht war im großen und ganzen gut, besonders der EKG-Kurs war sehr lehrreich. Leider fiel knapp die Hälfte des Unterrichtes aus, weil die Dozenten noch bei der Patientenversorgung gebunden waren. Würde sich soetwas ein Lehrkrankenhaus erlauben, würde ihm der Status aberkannt werden. Aber als Uniklinik darf man sich so etwas eben erlauben. Die ersten zwei Monaten waren sehr stressig, wir waren nur drei PJ-ler für die gesamte 1. Medizin, da hieß des den gesamten Vormittag Blutabnehmen, Braunülen legen, Blut abnehmen, Braunülen legen......dann noch Patienten aufnehmen. Für mehr war keine Zeit. Gerade auf der Kardiologie blieb hier die Praxisausbildung etwas auf der Strecke. In der Allgemeinen Inneren war das besser. Hier konnte ich unter Aufsicht mehrfach Aszitispunktionen durchführen. Die Notaufnahme war die lehrreichste Station, auch für mit der Notfallmedizin vertraute wie mich, war es eine Erfahrung mehr. Hier lernt man, die schnelles, zielorientiertes Untersuchen, um zunächst den Zustand des Pat. einzuschätzen. Je Kreislaufstabilität des Pat. kann man dann weiter untersuchen. Essen: Man hat die Auswahl zwischen drei Mahlzeiten für drei Euro ohne Getränke und Nachtisch selbstverständlich(kostet extra, mehr ist der PJ-ler nicht wert. Eine Aufwandsentschädigung bekommt man gar nicht, man muss ja als Kieler Student hier ein Pflichttertial machen. Da braucht sich die Uni gar nicht zu bemühen. Fazit: Wer Internist werden will sucht lieber ein anderes Krankenhaus. Aufwandsentschä

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.