PJ-Tertial-Bericht am Friedrich-Ebert-Krankenhaus
Neurologie
Neumuenster, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Normalstation, Notaufnahme, Stroke Unit
·
12/2024 – 04/2025
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 420
Erfahrungsbericht
Neurologie-Interessierten kann ich ein Tertial in der Neurologie des FEK Neumünster nur ans Herz legen.
Insgesamt kann man sich die Rotationen innerhalb der Neurologie so einteilen, wie man möchte. Generell hat man die Möglichkeit, auf Normalstation, in die Notaufnahme und auf die Stroke-Unit zu rotieren. Bei Interesse ist es auch möglich, sich die neurophysiologischen Untersuchungen anzusehen.
Der Hauptfaktor, warum es ein so tolles Tertial war, ist das Team! Das Team ist super nett, es herrschen sehr flache Hierarchien und man wird super herzlich in das Team aufgenommen.
Alle sind motiviert, einem viel beizubringen. Die Betreuung der Oberärzt*innen ist super! Sie sind mehrfach täglich auf Station und stehen immer für allerlei Fragen zur Verfügung.
Es wird einem selber überlassen, wie selbstständig man arbeiten möchte. Am Anfang kann man auch erstmal ein bisschen mitlaufen um einen Eindruck des Arbeitsalltags zu bekommen, es wird einem aber auch sehr schnell zugetraut, eigene Patient*innen zu betreuen. Dies beinhaltet auf Station das Durchführen von Visiten, die Patientenvorstellung in Oberarzt- und Chefarztvisiten, das Anmelden von Diagnostik / Konsilen, Schreiben von Arztbriefen, Angehörigengespräche, Lumbalpunktionen etc. Dabei kann man jeden immer um Rat und Hilfe fragen und man wird nie überfordert alleine gelassen! Während Oberarzt / Chefarztvisiten wurde immer viel erklärt. Die Zusammenarbeit mit der Pflege ist ebenso super. Ein so nettes und respektvolles Miteinander habe ich sonst selten auf anderen Stationen mitbekommen.
Eher lästige PJler*innen-Aufgaben, wie Blutentnahmen etc sind sehr selten, es gibt extra Blutentnahmedienste, die auch Zugänge legen.
In der Notaufnahme kann man die neurologische Untersuchung üben, überlegen welche Diagnostik / Therapien man einleiten würde und ob eine stationäre Aufnahme indiziert ist oder nicht. Selbstständiges Arbeiten und gleichzeitig enge Rücksprachen mit kompetenten ärztlichen Kolleg*innen ist jederzeit möglich. Für mich persönlich das perfekte Maß, um möglichst viel zu lernen. Auf der Stroke-Unit hier bekommt man schnell Einblicke in die Stroke-Diagnostik, sodass ich dort nur für 3 Wochen war.
Man bekommt eine Aufwandsentschädigung von 420 Euro, kostenloses Mittagessen (bis 7 Euro) und wenn man möchte ein kostenloses Zimmer im Schwesternwohnzimmer oder einen kostenlosen Parkplatz.
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass man in Neumünster sehr gut auf den Berufsstart vorbereitet wird. Und das in einem super herzlichen Team, in dem man sich direkt wohl fühlt und das eine super gute Lernathmosphäre schafft. Ich kann das Tertial uneingeschränkt weiterempfehlen!
Bewerbung
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