PJ-Tertial-Bericht am Helios Klinikum Emil von Behring

Thoraxchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Thoraxchirurgie · 04/2024 – 06/2024

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Pro: -gute Organisation seitens der Klinik, klarer Rotationsplan (ich war nur ein halbes Tertial da, bin deshalb nicht rotiert) -bei Helios gibts Geld -freundliche Stimmung auf Station, super liebe AssÄrztin -PJ-Unterricht (fiel sogar nur manchmal aus) Contra: -Lehre auf Station eher sporadisch, Visite überhaupt nicht lehrreich -keine klare Aufgaben für PJs -wenig OP-Zeit (weil bei den wenigsten TCH-Eingriffen Hilfe benötigt wird) Ich war für mein erstes halbes Tertial im Behring. Vorab kam vom Koordinator (der Chef der Inneren) eine Mail mit Frage nach Rotationswünschen der chirurgischen PJler:innen. Da ich nur ein halbes Tertial dort war, blieb ich auf einer Station. Die Thoraxchirurgie war nicht wirklich mein Wunsch, aber eigentlich war's dann doch cool, einen kleinen Einblick zu bekommen. Das Team der TCH ist super klein (3 Assistent:innen, 3 OA) aber sehr nett, allerdings schon eher formell unterwegs miteinander. Man war eigentlich immer gemeinsam Mittagessen, was auch ganz nett war. Ansonsten gab es außer BEs + VF legen + kleinere Verbandswechsel keine festen Aufgaben für PJs. Arztbriefe schreiben habe ich öfters angeboten, aber da das Team generell nicht überarbeitet ist, wurde das so gut wie nie in Anspruch genommen. Thoraxdrain. entfernen durfte man nach Anleitung auch. Im OP gab es fast nie was zu tun, aber wenn man da war, war es sehr nett. Insgesamt schon ein ganz cooler Einblick, zumal zumindest ich im Studium keine Berührungspunkte mit der TCH hatte. Sonst war die Visite aber nicht gerade lehrreich und auch das Teaching auf Station hielt sich in Grenzen. Meistens konnte ich schon früh Feierabend machen & das Team ist auch sehr entspannt und lässt einen gehen. Mit mehr Eigeninitiative hätte man bestimmt auch mal Drainage legen können oder so im Dienst. Der Kontakt zur Pflege ist nett, einzelne Personen sind aber durchaus speziell. Da ist etwas Feingefühl und kollegiales Miteinander gefragt. Sonst gibts im Behring recht krasse Privatstationen mit *besonderen* Patient:innen. Wir hatten da recht viele, hat auf Dauer genervt, weil ganz so krass bekommt man die Zweiklassengesellschaft in der Medizin dann noch nicht zu spüren. Im Hochsommer auf Privatstation aber deutlich netter, da klimatisiert und eben auch renoviert :D

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