PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Dresden

Innere

Dresden, Deutschland · 8 Wochen · Station Gastroenterologie, Hämatologie · 09/2024 – 12/2024

Veröffentlicht am

1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Gastroenterolgie: Es gibt Aufgaben die dem PJler zugeordnet sind (Aufnahme von Patienten mit Anamnese, Dokumentation und anschließender Übergabe des Patienten; Blutabnahmen, Flexülen, EKGs, Portnadel legen, teilw. Nichtärztliche Botengänge). Hier besteht die Möglichkeit diese Fertigkeiten zu vertiefen. Leider ist die eigene Betreuung von Patienten kaum möglich. Insbesondere dann, wenn man als alleiniger PJler auf Station ist, dauern die PJ-Aufgaben oftmals so lang, dass die Patienten bereits visitiert und bearbeitet sind. Des Weiteren gibt es keine fest definierte Visitenzeit, sodass auch das Mitlaufen zur Visite selten stattfindet. Auch oberärztliche Visiten laufen oft ohne den Studenten. Prinzipiell besteht die Möglichkeit in der Endoskopie zu hospitierten (ÖGD, TIPS-Anlage). Lehrreich waren Port-Punktionen und Aszites-Punktionen, welche vorbereitet, assistiert und letztlich unter Anleitung selbstständig durchgeführt werden konnten. Hämatologie: Insgesamt strukturierter als die Gastroenterologie. Es findet täglich direkt am Morgen die Visite mit Ober-, Fach-, Assistenzarzt, Student und Pflege statt. Hier auch ausführliche Besprechung des Casus/Therapie. Auch hier als PJ-Aufgabe die Aufnahme von Patienten, zudem Dokumentation der Visiten. Im Stationsalltag besteht die Möglichkeit zur Vorbereitung, Assistenz und unter Anleitung selbstständig durchgeführten Knochenmarkpunktion, Lumbalpunktion und ZVK-Anlage. Weiterhin Umgang mit und unter Anleitung Transfusion verschiedener Blutprodukten. Auch hier keine Betreuung eigener Patienten, dies ist jedoch der Komplexität der Fälle geschuldet. Insgesamt bot die Innere Medizin gute Möglichkeiten Fertigkeiten am Patienten zu lernen/festigen (Flexüle, Blutabnahme, Punktionen [Port, Aszites, ZVK, Knochenmark, Lumbal]. Des Weiteren war das Team freundlich und stets bereit offene Fragen zu beantworten. Es wird zweimal wöchtentlich PJ-Unterricht gehalten, und einmal monatlich findet ein Vortrag der Radiologie statt. Diese Fortbildungen sind verpflichtend, und man wird dafür freigestellt. Zudem besteht die Möglichkeit eine Woche in die Radiologie zu rotieren, was ich empfehlen kann. Mittagspausen wurden täglich gemeinsam gehalten. Grundsätzlich ist es sinnvoll zu wissen, wann die 8h Stunden Arbeitszeit vorüber sind und dies zu kommunizieren um Missverständnisse zu vermeiden. Sollte es mal länger gehen, wird dies in der Regel jedoch an einem anderen Tag mit früherem Feierabend kompensiert. Es wird gewünscht Fehltage anzukündigen und diese, sofern 2 PJler auf Station sind, untereinander abzustimmen. Hier zur Anmerkung: Fehltage können grundsätzlich ohne Angabe von Gründen, und zu jeder Zeit genommen werden und sind nicht genehmigungspflichtig.
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