PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck Geriatriezentrum

Geriatrie

Luebeck, Deutschland · 8 Wochen · Station 6 · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das DRK Lübeck - Geriatriezentrum - ist ein kleines Haus mit familiärer Atmosphäre. Es sind drei verschiedene Gebäude im Umkreis von ca. 200 Metern. Die 12 Stationen befinden sich verteilt im Rabenhorst und im Erika-Gerstung-Haus. Morgens findet um 8 Uhr die Frühbesprechung statt, Mo/Fr in Präsenz, DiMiDo digital am Stationsrechner. Wenn man Blutabnahmen üben möchte, besteht das Angebot ab 7 Uhr die MFAs auf Station dabei zu unterstützen. Ansonsten fallen nur ab und zu Blutentnahmen und PVKs auf Station an. Das DRK ist sehr Berufsanfänger-freundlich. Im Prinzip wird man über das Tertial hinweg dahingehend betreut, dass man gegen Ende nahezu dieselben Tätigkeiten ausübt wie die StationsärztInnen. Dabei wird einem nichts aufgebürdet, was man sich nicht zutraut und kann jederzeit rückfragen. Wöchentlich finden zwei Facharztvisiten statt (1x Oberarztvisite sowie 1x Chefarztvisite). Die PatientInnen bleiben zumeist zwei bis drei Wochen. Entlassungen bedeuten gleichzeitig Aufnahmen am selben Nachmittag. Als PJler wird man häufig gefragt, ob man auch auf anderen Stationen bei den Aufnahmen unterstützen kann. Ich habe das Tertial explizit als erstes gewählt, um nach den ausgefallenen Untersuchungskursen zu COVID-Zeiten die Anamnese und körperliche Untersuchung intensiv zu üben. Das lernt man definitiv in aller Ausführlichkeit und kann sich einen sehr guten Standard antrainieren, auf den ich in folgenden Tertialen auch immer wieder zurückgreifen konnte. Dazu kommen die praktischen geriatrischen Assessments. Da es FachärztInnen unterschiedlichster Fachrichtungen im Haus gibt (Geriatrie ist eine Zusatzbezeichnung), kann man jederzeit die Fachexpertisen zu Rate ziehen. Bspw. war auf unserer Station ein Patient nach Vorfußamputation, bei der eine chirurgische Kollegin das Wundmanagement mit mir zusammen durchgesprochen hat und wir die Verbandswechsel über den stationären Aufenthalt hinweg zusammen durchgeführt haben, sodass man lernt den Verlauf der Wundheilung besser zu beurteilen. Es gibt keine Notaufnahme in der Klinik, diagnostisch stehen jedoch Nativ-Röntgen, Sonographie, TTE, TEE, Gastro und Colo zur Verfügung. Kleinere chirurgische Eingriffe wie PEG-Anlagen werden ebenfalls durchgeführt. Da vormittags die Visite ist, habe ich es jedoch nur selten in die Funktionsabteilung geschafft. Das kostenlose Mittagessen findet generell gemeinsam mit dem gesamten ärztlichem Team und ist vom Chefarzt explizit so gewünscht.
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