PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Anästhesiologie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Urologie-OP, Deutsches Herzzentrum, Intensivstation, HNO-OP · 09/2024 – 12/2024

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

In meinem Tertial konnte ich in den Urologie-OP, in den OP des Deutschen Herzzentrums, auf die Intensivstation 1, sowie in den HNO-OP rotieren. Generell kann man sich seine Rotationen nahezu frei aussuchen, diese sollten aus 3-mal 4 Wochen im OP und einmal 4 Wochen Intensivstation bestehen. Mittagessen am rechts der Isar ist kostenlos (Man bekommt am Anfang Essensmarken) und eigentlich immer möglich, auf das DHZ gehe ich später noch ein. Im OP war ich meistens mit Assistenzärzten gemeinsam im Saal und konnte eigentlich auch immer von Narkoseeinleitung zu Einleitung springen und wurde aktiv eingebunden. Entweder durch Mittagsauslösen, in denen man alleine im Saal die Narkose betreut, bei der Narkoseeinleitung (bis auf Verfahren der Regional- und Lokalanästhesie konnte man hier alles machen, also Narkose-Einleitung, Beatmung, Intubation, ZVK, Arterie legen,...) Bei den Einleitungen war man quasi immer direkt durch den/die Abteilungsoberarzt/ärztin betreut, ich habe hier sehr viel Theorie aber auch Praxis beigebracht bekommen. Wenn man alleine im Saal die Narkose betreut hatte, waren die Oberärzt direkt per Telefon erreichbar, bzw. schauten regelmäßig vorbei. Jenachdem wie man sich angestellt hatte, und wenn man verlässlich war, konnte man quasi fast wie ein Assistenzarzt dort "arbeiten". Auf Intensiv sehr ähnlich, das Team wahnsinnig nett, man ist direkt eingebunden und erfährt von den Oberärzten, sowie den Assistenzärzten viel Teaching. Zu den Visiten konnte man immer mitgehen, bzw. wurde auch aktiv mitgeschickt. Jenachdem wie viel gerade los war, wurden auch invasive Techniken (ZVK, Shaldon, Arterie,...) in Ruhe beigebracht. Ich konnte noch 4 Wochen in die Anästhesie am DHZ rotieren, was ich auch empfehlen würde. Die Kardio-Anästhesie ist wirklich beeindruckend und man kann viel lernen. Da es sich quasi nur um ASA IV Patienten handelt, ist eigenständiges Arbeiten eher weniger möglich, man kann die Anästhesisten aber gut unterstützen, was auch gerne gesehen und wertgeschätzt wird. Das Team ist extrem kompetent, und wie es sich für Anästhesisten gehört, richtig nett. Einzige Mankos am DHZ sind, dass das Mittagessen nicht kostenlos ist und der Arbeitsbeginn pünktlich um 7:00 zur Frühbesprechung ist (Verspätungen werden nicht gerne gesehen). Teaching gibt es wirklich viel, Montags und Mittwochs gibt es PJ-Fortbildungen, Donnerstags ist die generelle Morgenfortbildung, sowie Lehrvisiten auf beiden Intensivstationen. Zudem ist es möglich Dienste mitzumachen, in Riem auf dem NEF mitzufahren (definitiv empfehlenswert). Diverse Hospitationen (z.B. Schmerztherapie) sind auch möglich. Abschließend muss ich sagen, von meinen drei Tertialen, war das Tertial in der Anästhesie am MRI definitiv das Beste und hat am meisten Spaß gemacht. Ich war immer gut eingebunden, konnte viel eigenständig arbeiten, habe extrem viel gelernt und beigebracht bekommen und wurde wirklich wertgeschätzt. Wirklich einziger Negativpunkt ist das "Essen" in der Mensa, aber das ist ja immerhin kostenlos.

Bewerbung

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