PJ-Tertial-Bericht am Staedtisches Klinikum St. Georg

Innere

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Infektiologie, Kardiologie · 09/2024 – 12/2024

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Generell teilt sich das Tertial in zwei Teile, ich war in der Infektiologie und Kardiologie. Leider wurde mir gesagt man kann nur entweder in die Infektio oder Nephro oder Notaufnahme, weil die alle so beliebt sind, deswegen war ich dann noch auf der Kardio um noch ein bisschen die Intensivstation zu sehen. Auf der Infektio ist es generell eher entspannt, ich war auf der 7Erd eingeteilt. Beginn ist um 8:00, man macht morgens zwar die Blutentnahmen und Zugänge, aber wird dabei auch von Assistent:in und Oberarzt unterstützt und kann immer bei der Visite dabei sein. Das Patient:innenklientel ist recht breit, es gab einige Malariafälle, Tuberkulose, akute HIV-Infektionen und Infektionen und Abszesse mit multiresistenten Keimen, den Großteil der Station haben aber Phlebitiden, Portinfektionen und Erysipele ausgemacht. Aufnahmen macht man eigentlich nie mit, weil die meistens am Nachmittag kommen. Es gibt auch die Möglichkeit mal nachmittags zu kommen, das hab ich aber nie gemacht. Bei den Malariaverdachtsfällen gab es auch die Gelegenheit Ausstriche und dicke Tropfen anzufertigen und zu mikroskopieren. Die Stimmung auf der Station ist sehr gut, die Pflege sehr kompetent und die Zusammenarbeit sehr angenehm. Ich bin eigentlich immer früher nach Hause gegangen und hab einige spannende Fälle sehen können. Es gab auch mal einen arteriellen Zugang, den ich legen durfte. In der Kardio ist auf jeden Fall mehr an alltäglichen PJ-Aufgaben zu erledigen. Zugänge, Blutentnahmen, Aufnahmen nehmen hier die meiste Zeit in Anspruch. Auch hier ist die Stimmung generell gut, vor allem in Zusammenarbeit mit der Pflege. Das ärztliche Personal bestand bei mir hauptsächlich aus Berufseinsteiger:innen, was sehr angenehm unhierarchisch war. Ich durfte hier einige Pleurapunktionen machen. Generell ist hier sehr viel Routinebetrieb, hat schon auch die basic PJ-Aufgaben zu tun, wird aber immer pünktlich nach Hause geschickt. Ich konnte einige Male ins Katheterlabor und habe da verschiedene Untersuchungen mit angeschaut, da sollte man sich eigeninitiativ drum kümmern. Danach war ich noch zwei Wochen auf der IMC und eine Woche auf der Intensivstation. Hier kann man sich sehr gut im Detail den Patient:innen widmen und auch mal bronchoskopieren, ZVKs oder Arterien legen, wenn es nötig ist. Leider ist hier die Stimmung vor allem mit der Pflege nicht ganz so gut, die Assistent:innen sind aber immer sehr freundlich zugewandt. Um ein bisschen die Berührungsangst mit Intensivpatient:innen und dem ganzen Drumherum zu verlieren, hat sich diese Rotation auf jeden Fall sehr gelohnt.

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