PJ-Tertial-Bericht am Sana Klinikum Lichtenberg

Pädiatrie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 3B, 2B · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Generell rotiert man als PJler:in in der Pädiatrie auf zwei Stationen, auf die Neonatologie, einen Monat in die Rettungsstelle und eine Woche in die Ambulanzen. Ich war zu Beginn sechs Wochen auf der 3B, was eine sehr gemischte Station ist (pneumologisch/infektiologisch/allergologisch/gastroenterologisch). Mir hat das sehr gut gefallen, weil die Betreuung durch den Oberarzt sehr gut und die Stimmung sehr herzlich ist. Die Fälle sind aber hauptsächlich akute Infekte oder Lebensmittelprovokationen. Dadurch hat die Station einen recht hohen Durchlauf und es fallen viele Aufgaben wie Briefe schreiben, Aufnahmen usw. an. Ich durfte aber auch bei kleinen Kinder Blut abnehmen und auch mal eine Liquorpunktion machen. Die Zeit auf der Neonatologie ist auch sehr spannend gewesen. Man läuft die ganze Zeit mit dem:der Assistent:in mit und begleitet den täglichen Ablauf. Jeden Tag gibt es einige U2s der Neugeborenen, die man durchführen darf, wobei man auch ein wenig das handling von Neugeborenen lernt. Dann darf man auch mit in den Kreißsaal, wenn die Pädiater:innen gerufen werden und häufig gibt es noch einige Hüftultraschalle. Auch hier darf man mal Blut abnehmen, wenn die Assistenzärzt:innen dafür offen sind. Die meisten Kinder sind auf der Intensivstation wegen eines Neugeborenenikterus und nicht so wahnsinnig spannend, aber manchmal kommen auch einige komplexere Fälle. Am meisten lernt man sicherlich in der Rettungsstelle, wo man seine eigenen Patient:innen übernimmt und im Folgenden der Ärztin vorstellt. Im Sommer ist da aber eher Flaute, wenn man da viel sehen will, sollte man versuchen sich dort wann anders einteilen zu lassen. Außerdem kann man auch gut mal einen Spät-/Nachtdienst mitmachen. Man bekommt dadurch einen zusätzlichen freien Tag und in der Rettungsstelle sieht man auch einiges. Ich hatte eine sehr gute Zeit in der Pädiatrie in Lichtenberg. Das Team ist super nett und sehr motiviert einen bei allem mitzunehmen und auch selbst Dinge machen zu lassen. Außerdem ist der Umgangston im Team und mit den Kids sehr angenehm. Leider ist auch hier die Arbeitsbelastung der Assistent:innen sehr hoch und viele Überstunden eher die Regel, wodurch es manchmal schwierig ist wirklich teaching zu machen. Trotzdem sind sie sehr bedacht darauf, dass man nicht länger bleibt.

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