PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Innenstadt
Innere
Muenchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station MED IV: 1a, 1b, Rheuma Ambulanz, Notaufnahme, Sonozentrum
·
11/2024 – 03/2025
Veröffentlicht am
2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Ich kann mich den vorherigen Bewertungen anschließen, die MED IV ist nicht mehr das, was ihr Ruf einst mal versprochen hat. Ich hatte mich über das PJ Portal in der MED IV beworben und war eine der wenigen (85% bewerben sich für Med 4, 30% werden ihr zugeteilt), die einen Platz da bekommen hat.
Zu Beginn wird man von den PJ Sprechern der vorherigen Kohorte auf die verschiedenen Stationen eingeteilt. Insgesamt muss man 10 Wochen auf Station sein und kann den Rest in Ambulanzen absolvieren. Es gibt zur Auswahl Station 1a ( Endo, Rheuma, Nephro, Infektio, Angio) und 1b(wie 1a nur als Privatstation und zus noch kardio und gastro), Nephro und Geriatrie. Ich war zuerst auf Station 1b, das war an sich schon sehr gut allerdings sehr anstrengend und zeitintensiv und die Lehre durch die Stationsärzte war quasi nicht vorhanden. Ich bin nach 4 Wochen auf die Station 1a rotiert, wo es wesentlich entspannter zugeht und die Ärzte auch ein wenig mehr Zeit haben, Sachen zu erklären. Station 1a wird von 2 Teams geführt: einmal das endo/angio/diabetelogie team und einmal nephro/rheuma/angio Team. Ich hab zwischendurch mal gewechselt, um verschiedene Krankheitsbilder zu sehen, das kann ich jedem nur empfehlen. Tatsächlich ist es natürlich so, dass es sehr von den Ärzten abhängt, wie viel man von der Zeit mitnimmt und wie viel man machen darf. Als ich da war, haben die Ärzte selber im ganzen Haus rotiert und waren dadurch selber noch nich so fit auf den Stationen. Insgesamt war meine Erfahrung, dass die Ärzte so semimotiviert waren uns was beizubringen und auf Visite wurde im Endeffekt nicht groß was erklärt. Ansonsten macht man die typischen PJler sachen wie vigos, BEs, vieeeel EKG schreiben, Pleuraschall und Aufklärungen. An sich ist die Lehre durch das Engagement von Dr.Angstwurm ein fester Teil des Curriculums und findet mit wenigen Ausnahmen jeden Tag von 13:15-13:45 statt. Da werden von verschiedenen Ärzten unterschiedlicher Fachgebiete Fälle, Themen oder Studien nur für uns PJler vorgestellt und auch ein EKG Kurs findet jeden Mittwoch statt.
Ich war zwischendurch noch im Sonozentrum für eine Woche, was wirklich super war!! Und meine Lieblingswoche war definitiv in der Noti. Dort darf man selbstständig Patienten aufnehmen und betreuen und generell viel ärztliche Tätigkeiten übernehmen. Die letzten 4 Wochen war ich in der Rheuma Ambulanz. Das fand ich mit Abstand am besten, ich möchte allerdings auch darin meinen Facharzt machen. Da arbeitet man quasi als Assistenzarzt mit und sieht und behandelt in Rücksprache mit den anderen Ärzten bzw Prof Schulze-Koops die rheumatologischen Patienten selbstständig. Es war unfassbar lehrreich sowohl in der Theorie aber allen voran im Patientenumgang. Man muss sich aber im Klaren sein, dass die 4 Wochen unfassbar anspruchsvoll sind und man jeden Tag sehr lange da sein und wirklich funktionieren muss, da die Patienten einem fix zugeteilt werden. Ich würde es daher nur Leuten empfehlen, die wirklich Interesse an der Rheumatologie haben. Insgesamt habe ich in dem Tertial schon einiges gelernt und mitgenommen, ich denke aber, dass man in kleineren Häusern teilweise besser betreut und gewertschätzt wird.
Bewerbung
PJ Portal
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