PJ-Tertial-Bericht am Landeskrankenhaus Bregenz

Anästhesiologie

Bregenz, Oesterreich · 8 Wochen · Station OP, Intensiv, Ambulanz · 11/2024 – 03/2025

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
brutto 840

Erfahrungsbericht

Das PJ an der Klinik für Anästhesiologie in Bregenz hat mir wirklich super viel Spaß gemacht. Man wird nach erfolgreicher Bewerbung vom Büro für Jungmediziner kontaktiert. Am ersten Arbeitstag wird einem gezeigt, wo man seine Bekleidung bekommt, bekommt ein Chip gestellt und man bekommt einen Spind zugewiesen (außer man wohnt im Wohnheim gegenüber, dann bekommt man kein Spind, kostet 170€ pro 4 Wochen). Anschließend wird man auf Station begleitet, wo ich sehr nett von Primar Folie in Empfang genommen worden bin und danach eine kleine Hausführung bekommen habe. Danach wurde ich schon einer Person im OP zugeteilt und durfte schon Hand anlegen. Prinzipiell wird man jeden Tag einem Oberarzt zugeteilt, mit dem man den Tag im OP verbringt. In Bregenz gibt es 6 OP Säle, von denen aber nur 4-5 in Betrieb sind. Man darf auch immer gerne Tage auf der Intensivstation oder in der Anästhesieambulanz verbringen, mit in Schockräume gehen oder zum PDA legen etc. Außerdem darf man als PJler auch auf dem NEF mitfahren, was mir persönlich super viel Spaß gemacht hat. Ein typischer Tagesablauf war wie folgend: Morgenbesprechung um 7:00 Uhr, anschließend Start im OP, dabei wurde einem Tag für Tag mehr zugetraut, sodass man am Ende zT Narkosen unter Supervision alleine machen durfte (Check-in des Pat., Anlegen des Monitorings, Braunülen legen, Präoxygenieren, Narkoseeinleitung, LAMA/ Intubation, Einstellung der Beatmungsparameter, Narkoseführung, Ausleiten, Übergabe im Aufwachraum). Ab und zu durfte man sich auch an einer Spinalanästhesie, Regionalanästhesie oder Legen einer Arterie versuchen. Die Anästhesisten in Bregenz waren immer bereit einem viel zu Erklären und waren ausnahmslos sehr nett. Frühstückspause im OP (Suppe und Semmeln (kostenlos)) und Mittagessen in der Kantine (ca 4 Euro für Hauptspeise mit Salat vom Buffet) waren täglich möglich. Arbeitsende war in der Regel zwischen 14:30 und 15:30 Uhr, je nachdem, wie lange das geplante OP Programm ging. Man wurde aber auch ab und zu früher heimgeschickt und es war auch kein Problem, wenn man mal früher gehen musste oder einen Tag frei brauchte. Es werden einem auch alle Dokumente unterschrieben, die benötigt werden, auch mein Logbuch der Uni Augsburg wurde ausgefüllt. Achtung: klärt mit eurer Uni ab, ob das Dokument aus Wien bzgl der Äquivalenz anerkannt wird, die Uni in Wien füllt nämlich nur ihre eigenen Dokumente aus. Zwei Oberärztinnen sind für die Ausbildung zuständig und sind gerne bereit, mit einem Ausbildungsgespräche zu führen. Richtiger PJ-Unterricht fand nicht statt, da man aber täglich eine 1:1 Betreuung mit einem Oberarzt hatte und jeden Tag sehr viel erklärt wurde, war das meiner Meinung nach nicht so schlimm. Ca 1x im Monat findet eine Assistentenfortbildung statt, wo man gerne gesehen ist. Zudem gibt es regelmäßig Fortbildungen für Turnusärzte (ca alle 2 Wochen), die man immer besuchen kann. Natürlich hat Bregenz und Umgebung einen super hohen Freizeitwert, in den Wochenenden und an Nachmittagen hat man wirklich sehr viel zu sehen. Ich habe in diesem Tertial wirklich unglaublich viel gelernt, wurde sehr nett an die Hand genommen und war sehr gern dort. Ich kann jedem, der Anästhesie besser kennenlernen will und seine praktische Skills verbessern will, Bregenz sehr empfehlen.

Bewerbung

1 Jahr vorher, in der Regel aber früher

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