PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Meiningen
Allgemeinchirurgie
Meiningen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 3.4
·
11/2024 – 03/2025
Veröffentlicht am
1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 861
Erfahrungsbericht
Das Tertial in Meiningen hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die allermeisten haben sich gefreut, dass mal Studenten im Haus sind und haben vielleicht auch deswegen sehr gerne einem alles geduldig gezeigt und erklärt.
Eigentlich war ich vor allem auf der Allgemeinchirurgie eingeteilt und habe da auch elf Wochen verbracht, aber mit Rücksprache des PJ-Beauftragten konnte ich die restlichen fünf Wochen frei nach meinen Wünschen im Haus rotieren (bsp. GCH, UCH, Radiologie..).
Auf der ACH begann der Tag mit der Morgenbesprechung um 7:30, gefolgt von der Visite und den ersten OPs. Um 14:30 war dann die Röntgen-Vesprechung und um 15:30 Nachmittagsbesprechung. Letztlich war ich dann meistens um 16:00 draußen, nach Rücksprache hätte ich aber auch früher gehen können. Generell hat es sich nicht nach einem Pflichpraktikum angefühlt, weil die Studientage sehr flexibel genommen werden können und ich meine Zeit dort so gestalten konnte, wie ich wollte. So konnte ich dann flexibel in die Notaufnahme, Sprechstunde, OPs und auf Station gehen und war auch überall immer willkommen.
Blutabnehmen haben die Pflegekräfte übernommen und die meisten Flexülen haben die Ärzt:innen gelegt, aber wenn ich wollte, konnte ich mich auch da miteinbringen. Zum Teil wurde ich fest für OPs miteingeplant, aber wenn nicht, konnte ich auch nach meinen Wünschen mitgehen und auch einwaschen. Auf Nachfrage durfte ich auch mal Nähen, Kamera halten, etc. Auf dem OP-Plan standen dabei kleinere Eingriffe wie Hernienversorgungen, Appendektomien, Cholezystektomien und Hämorrhoidopexien, aber auch größere, wie Whipple-OPs, Colon-CAs, Gastrektomien und bariatrische OPs. Diese wurden offen, laparoskopisch und roboterassistiert durchgeführt.
Der PJ-Unterricht fand eher sporadisch statt, auch der Tatsache geschuldet, dass ich die einzige Studentin im Haus war. Der Chefarzt und PJ-Beauftragte will aber zukünftig einen regelmäßigen Unterricht organisieren. Innerhalb der ACH wurde Mittwochs im Rahmen der Frühbesprechung regelmäßig eine interne Fortbildung gehalten, von der ich auch einiges mitnehmen konnte und auch die M&M-Konferenzen waren sehr informativ. Dadurch, dass mir immer und überall gerne was erklärt wurde, fühlte ich mich trotzdem ganz gut mit Wissen versorgt.
Meiningen liegt im Süden Thüringens und damit zwischen dem Thüringer Wald und der Rhön. Landschaftlich ist es sehr schön und läd zu verschiedensten Ausflügen ein. Meiningen selber ist eher eine kleine und ruhige Stadt.
Ich kam bei Verwandten in der Nähe unter, das Klinikum hält aber in Zukunft Wohnungen bereit, vl da mal bei Bedarf im Chefarztsekretariat vorher anrufen.
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