PJ-Tertial-Bericht am Bergmannsheil Berufsgenossenschaftliches Universitaetsklinikum

Innere

Bochum, Deutschland · 8 Wochen · Station ZNA / Intensiv / Kardiologie / Pneumologie / IMC / Privatstation · 11/2024 – 03/2025

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
Essen kostet im Durchschnitt 4,30€

Erfahrungsbericht

Wichtigste Punkte zuerst: - Tolle Organisation durch die Lehrkoordination, es wird versucht, viele Wünsche zu erfüllen - Alle 2 Wochen ein Studientag oder 1/2 Tag pro Woche. - Mittagessen ist kostenpflichtig, kein Highlight, aber okay. - 400€ Aufwandsentschädigung. - Jeden Dienstag 3 Seminare, manchmal fallen welche aus, gerne bei den Chirurgen (wenn der Arzt nicht da ist, der sich gerne um die Studenten kümmert). Die meisten Seminare sind jedoch lehrreich. - Alle 4 Wochen ein EKG-Seminar, das sehr gut ist. - Je nachdem, welche Umkleiden mit Spinden man zugeteilt bekommt, landet man in einem „Loch“ von Umkleide. - 4x Dienste in der Woche, 2x Dienste am Wochenende, mit einem freien Tag am folgenden Werktag müssen im Tertial durchgeführt werden. NEF mitfahren ist möglich. - Man hat das Gefühl das vorherige Studenten sich gewisse Freiheiten rausgenommen haben, weshalb mehr kontrolliert wird. Zu den Stationen: Frühbesprechung: 07:45 für alle Inneren Abteilungen (außer NFA/Intensiv). Pneumologie: Die mit Abstand beste Station. Hier wird man als PJ-Student richtig wahrgenommen und gut eingebunden. Es findet viel Lehre statt, obwohl immer viel zu tun ist. Tägliche Visiten, bei denen man, wenn man möchte, viel lernen kann. Es wird versucht, dass man in alle Bereiche hineinschaut. Je nach Arbeitstag endet der Dienst zwischen 14:00 und 15:00 Uhr. Intensiv: 10-12 Betten. Je nach Arzt und Dienst kann man mehr oder weniger machen. In Absprache mit den Ärzten kann man auch einen späteren Dienst (ab 14:00 Uhr) anstatt um 07:45 Uhr beginnen. Morgendliche Visite mit allen möglichen Fachabteilungen. Nettes Team, hat Spaß gemacht. Lehre ist abhängig vom Patientenklientel und den zu erledigenden Aufgaben. Feierabend meist zum Schichtwechsel. Notaufnahme: Bei nicht kritischen Patienten wird man vorab geschickt und kann schon mal die ersten Untersuchungen und Venenpunktionen machen. Bei internistischen Schockräumen hat man die Möglichkeit zuzuschauen oder sich auch unter Anleitung einzubringen. Nettes Team ( Manche Pflegekräfte sind komisch und schicken einen aus Untersuchungsräumen) , Feierabend zwischen 14:00 und 15:00 Uhr oder je nachdem, wie viel los ist. Kardiologie: Grundsätzlich eine Abteilung, in der man sehr viele verschiedene Einblicke bekommt und viel mitnehmen kann. Lehre ist je nach Arzt und durch eigenes Einbringen sehr gut. Stationsarbeit (Venenpunktionen, Blutentnahmen, Arztbriefe schreiben, Patienten aufnehmen, Visiten), Funktion (Herzecho, Patientenaufnahme, Duplexsonografie, TEE, Kardioversionen) und OP (Koronarangiographien, PVI) sind ebenfalls Teil des Programms. Man kann auch in der Herz-Thorax-OP mitarbeiten. Was jedoch störend sein kann, ist, dass erwartet wird, dass man jeden Tag an der Nachmittagsbesprechung teilnimmt, die nach den ersten 1-2 Malen nicht mehr besonders lehrreich ist, da dort hauptsächlich interne Krankenhausangelegenheiten oder die Eingriffsplanung des nächsten Tages besprochen wird. Die Besprechung dauert von 15:00 bis 15:30/16:00 Uhr. Sollte man fehlen, ist dies nur mit Absprache des Oberarztes möglich. Privatstation: Mischung aus allen Fachabteilungen. Einen richtigen Ansprechpartner gab es dort nicht. Man muss sich eher die Arbeit suchen oder sich aktiv an einen Arzt anhängen. Ich habe dort nicht so viel mitgenommen. IMC: Sobald man die täglichen Blutentnahmen durchgeführt hat, ist der Arbeitstag erledigt. Hier lernt man jedoch auch, die kleinsten Venen zu treffen. Es gibt keine wirkliche Lehre. Feierabend ist meist relativ früh. Zusammenfassend kann ich das Bergmannsheil für das Innere Tertial schon empfehlen, man sieht/lernt/erlebt wirklich viel. Dennoch sollte noch was verändert werden...

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