PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Augsburg

Unfallchirurgie

Augsburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 9.3 · 11/2024 – 03/2025

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Insgesamt fand ich das Tertial in der Unfallchirurgie überraschend cool und lehrreich, womit ich vorher nicht gerechnet habe. Man kriegt am ersten Tag einen Plan mit der Einteilung für die Zeit in der man da ist und rotiert dann immer zwischen Station, OP und Notaufnahme hin und her (jeweils 1-2 Wochen). Auf Station gibt es verschiedene Teams, man muss ein wenig Glück haben, aber die meisten Assistenten sind wirklich nett und wenn man Interesse zeigt, dann wird einem auch viel erklärt bzw. man kann gut im Team mitarbeiten. Der Tag beginnt um 7 Uhr mit Blutabnahmen, die sich manchmal etwas ziehen können, aber wenn man zu zweit ist geht es total. Um 7.45 Uhr ist dann Morgenbesprechung. Danach macht man Blutabnahmen/ Zugänge fertig und dann gehts gegen 9 Uhr auf Visite. Auch hier - wenn man interessiert ist und je nachdem welcher Assi da ist kann man selbstständig Visite machen, dokumentieren und sich notieren, was bei wem zu tun ist. Danach erledigt man das, macht Verordnungen, sichtet Labore und schreibt Briefe. Um 15.15 Uhr ist Röntgendemo, danach macht man meistens noch die Briefe fertig und kann gegen 16 Uhr gehen. In der Notaufnahme kann man sehr viel selbst machen, wenn man entsprechendes Engagement zeigt. Also Wundversorgung, viel Nähen, Patienten aufnehmen, untersuchen, Bildgebung verordnen, Therapie überlegen usw.. Bei Schockräumen macht man meistens nicht selbst mit, kann aber natürlich zuschauen und danach nachbesprechen. Im OP war die Atmosphäre grössenteils freundlich und respektvoll. Fragen konnte man immer stellen und wurden auch beantwortet, manche Ärzte haben auch selbst aktiv Fragen gestellt. Am Ende kann man meistens noch die Hautnaht machen, wenn man will. Zusammenfassend Pro: - klare Struktur, sehr abwechslungsreich - in der NOA kann man viel selbst machen und lernt auch viel - auf Station wird man gut eingebunden und kann selbstständig arbeiten Contra: - viele Blutabnahmen (aber ist machbar, wenn man nicht total lahm ist) - einige Assistenten haben wenig Lust auf PJler und man wird mehr oder weniger ignoriert, in dem Fall: Kerstin Bauer schreiben, man kann ohne Problem in eines der anderen Teams bzw Stationen wechseln Im Endeffekt ist es wie immer, wenn man motiviert ist und aktiv Interesse zeigt, dann wird man auch entsprechend eingebunden ins Team.

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