PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital
Gynäkologie
Herne, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 2
·
05/2024 – 09/2024
Veröffentlicht am
2.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Der Arbeitstag beginnt mit der Frühbesprechung um 07:30. Anschließend wird man vom Chef entweder in OP eingeteilt oder kann ,,oben" bleiben, d.h. auf Station / in der Ambulanz oder im Kreißsaal aushelfen. Je nach Operateur darf man mal nähen oder einfach nur Haken halten bzw. saugen. Der Chef selbst beantwortet mal Fragen zwischendurch, ignoriert aber ansonsten die Anwesenheit des PJlers. Eine OÄ verhält sich auch recht unsympathisch gegenüber PJlern, während der Rest sehr nett ist und gerne Zusammenhänge erklärt und Fragen beantwortet. An sich ein nettes, aber relativ strenges Team. Es werden im Vergleich zu anderen Abteilungen keine Studientage angeboten und es wird auch sehr darauf geachtet, wann man kommt und ob man wirklich bis zum Ende des Arbeitstages um 16:24 bleibt, selbst wenn nichts mehr zu tun ist. Auf Station darf man morgens die Visite begleiten und Blut abnehmen und anschließend sich entweder in die Ambulanz zu begeben, um dort die Sprechstunden bzw. Abschlussuntersuchungen zu begleiten und bei Glück auch selber mal untersuchen zu dürfen oder Anamnese zu machen. Im OP ist es wie gesagt sehr operateurabhängig.
Bei Krankheit muss man sich bei der Chefsekretärin offiziell abmelden (nicht bei den Stationsärzten, obwohl sie es an sie weiterleiten, aber sie möchte trotzdem immer persönlich angerufen werden, da sie in dieser Abteilung alles koordiniert) und sie leitet dies auch an das Studienzentrum weiter. Wenn man dafür keine Fehltage haben möchte, muss man dies mit Diensten ausgleichen. Im gesamten Tertial muss man 6 Dienste machen, 4 unter der Woche und 2 am Wochenende. Man wird dafür später am Abend aber nach Hause geschickt, da es keine Übernachtungsmöglichkeit im Haus gibt. Das Meiste wird auch nicht eigenständig entschieden (von den Oberärzten), sondern mit dem Chef rückgesprochen.
Insgesamt ein nettes Team, aber ich habe mehr an theoretischem als an praktischem Wissen mitgenommen.
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