PJ-Tertial-Bericht am Salem-Spital

Orthopädie

Bern, Schweiz · 8 Wochen · Station Gelenkzentrum Bern · 07/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1000

Erfahrungsbericht

Im Rahmen meines chirurgischen Tertials bei Hirslanden Bern (Klinik Permanence und Salem-Spital) durfte ich 5 Wochen im Gelenkzentrum Bern verbringen. Herr Dr. Christen aus dem Notfallzentrum ist für die Koordination zuständig und Ansprechpartner für PJ Studenten. Vor Beginn des Tertials erkundigt er sich über spezielle In­te­r­es­sen­ge­biete und versucht eine Rotation in diesen Bereich möglich zu machen. So bin ich ans Gelenkzentrum Bern gekommen. Bestes Tertial überhaupt!! Für alle die Interesse an Ortho/UCh haben, ganz große Empfehlung! Es handelt sich hierbei um eine orthopädisch traumatologische Praxis, die belegärztlich an das Salemspital angebunden ist. Das Team ist super nett, hilfsbereit und interessiert daran interessierten Studenten etwas beizubringen. Die Einteilung ob OP oder Sprechstunde erfolgt spontan, je nachdem was anliegt. Im OP assistiert man mal als 1., mal als 2. Assistenz, es wird viel erklärt und man lernt jeden Tag was dazu. Bei vollem OP Plan, Notfällen oder in den Abend verschobenen OPs ist man natürlich auch mal etwas länger im Spital. Es wurde mir dann in der Regel freigestellt zu gehen, da ich die Zeit jedoch als totalen Mehrwert empfunden habe und das PJ meiner Meinung nach ein geben-und nehmen ist würde ich euch empfehlen zu bleiben. In der Sprechstunde sieht man Neupatienten, Bestandspatienten, Post-OP Kontrolle usw., je nach Schwerpunkt des Arztes obere oder untere Extremität Es besteht prinzipiell immer die Möglichkeit selbstständig Anamnese, Untersuchung durchzuführen, Bildgebung zu besprechen aber natürlich auch einfach mitzugehen, zuzuhören und von der Erfahrung der Ärzte zu profitieren. Morgens gibt es einen Raport für die Kollegen aus dem Notfallzentrum, hier werden die orthopädischen/traumatologischen Fälle aus der Notaufnahme vom Vortag besprochen, Bildgebung und weiteres Prozedere abgeklärt. Einen offiziellen PJ Unterricht gibt es nicht, ist aber auch nicht nötig, da man Fragen jederzeit klären kann und über den gesamten Tag hinweg ausreichend teaching bekommt. Fazit: Allen Ortho-Interessierten unter auch würde ich eine Station im Gelenkzentrum Bern während des PJs sehr empfehlen, nicht nur weil ihr die Möglichkeit habt hier viel zu lernen, den Praxisalltag mitzuerleben, sondern auch weil das Team super herzlich ist und Hilfsbereitschaft über das PJ hinaus zeigt. Insbesondere im Vergleich zum klassischen PJ Tertialen in Deutschland (oder zumindest wie ich es erlebt habe) wurde ich hier ausgesprochen herzlich aufgenommen und habe viel Kollegialität, Respekt und Dankbarkeit erfahren.
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