PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital

Urologie

Duesseldorf, Deutschland · 8 Wochen · Station 4B/EGA/Notaufnahme/OP · 07/2024 – 11/2024

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
573 €

Erfahrungsbericht

Du erwägst später eventuell Urologe/Urologin zu werden und möchtest noch einmal einen Einblick in dessen Arbeitsfeld bekommen, dann bist du hier genau richtig. Hier findet du eine hervorragende Gelegenheit, ein abwechslungsreiches PJ-Tertial mit viel Spaß zu absolvieren. Das Team ist ausgezeichnet, sehr hilfsbereit, freundlich und daran interessiert, dass du viel mitnimmst. Man wird schnell in den Alltag auf der Station integriert und nicht nur als PJ-ler, sondern als Kollege/Kollegin angenommen und behandelt. Du wirst ein Teammitglied. Zu den typischen Aufgaben für PJ-Studierende gehören: Blutabnahmen, das Legen von Venenverweilkanülen (Viggos), das Anstechen von Ports, Entfernen von Drainagen, das Durchführen von zahlreichen Ultraschalluntersuchungen ( Nieren-, Blasen-, Hoden- und Prostata-Ultraschall) und das Legen von Kathetern, falls man es erlernen möchte. Keine Angst du musst kein Profi beim Sonografieren sein, aber wirst es nach deinem PJ. Nachdem diese Aufgaben erledigt sind, hat man die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob man in den Operationssaal geht, sich weiter bei der Stationsarbeit mit einbringt oder Patienten der Zentralen Notaufnahme mitbetreut. Es gibt stets die Möglichkeit, in den OP zu gehen, wo man assistieren und auch nähen darf. Zudem verfügt die Abteilung über einen da Vinci Roboter, bei dem man zunächst zuschauen und später am Tisch sein kann. Währenddessen erhält man viele Erklärungen und oft werden Fallbeispiele besprochen. Ein weitere Gelegenheit ist das Betreuen eigener Patienten. Dabei kann man die gesamte Betreuung – von der Aufnahme über die Diagnostik bis hin zur Entlassung und dem Arztbrief – eigenständig durchführen. Auch ein Einsatz in der Notaufnahme ist jederzeit möglich, wo man die Erstsichtung der Patienten übernimmt und seine diagnostischen Fähigkeiten weiterentwickeln kann. Hier lernt man unter anderem auch, wie man einen Spinalkatheter (SpDK) oder einen Dauerkatheter (DK) wechselt. Auf der Station hat man neben den bereits erwähnten Tätigkeiten auch die Möglichkeit kleinere Eingriffe, wie das Wechseln von Mono-J- und DJ-Schienen unter Aufsicht selbst durchführen. Der PJ-Unterricht sollte zweimal wöchentlich abgehalten werden, jedoch kommt es immer wieder zu Ausfällen. Im Falle dessen, dass der Unterricht stattfindet, sind diese von sehr guter Qualität. Der Arbeitstag beginnt mit der Visite und anschließend folgt eine Frühbesprechung , in der neue Aufnahmen und Bildgebungen besprochen werden. Am Nachmittag folgt eine weitere Besprechung, in der die OPs des nächsten Tages geplant werden. Danach ist der Arbeitstag für die PJ-ler in der Regel beendet. Für mich persönlich war es die Beste Entscheidung hier das Tertial zu absolvieren. Wenn ich noch eins absolvieren müsste, würde ich mich ohne Bedenken erneut für die Urologie des Marienhospitals entscheiden.

Bewerbung

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