PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Karlsburg

Herz-/Gefäßchirurgie

Karlsburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Chirurgie · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Ich kann ein Chirurgietertial in Karlsburg nur sehr bedingt empfehlen. Die Aufgaben eines PJlers bestehen vorallem aus Blutentnahmen/ Flexülenlegen und den Aufnahmen. Man kann, wenn man möchte, regelmäßig in den OP gehen und sich die Herzoperationen anschauen (als zweiter Assistent). Es finden außerdem einige Gefäßoperationen und Amputationen (Fußchirurgie) statt. Dort wird man teilweise auch als 1. Assistent eingeteilt. Einige Oberärzte sind sehr nett, wenn man Interesse am Operieren hat und etwas Talent hat wird man mehr mit einbezogen. Wunden vernähen durften wir alle recht zeitig. Man darf aber nicht vergessen, dass die großen Herzoperationen sehr lang und sehr aufwändig sind. Es gibt nicht viel Gelegenheit für einen Studenten sich zu beteiligen. Die Assistenzärzte dürfen selbst erst nach vielen Jahren Erfahrung langsam Aufgaben im OP übernehmen. Lehre findet kaum welche statt. Die Ärzte auf Station sind meistens unterbesetzt und haben wenig Zeit. Einige Kollegen beziehen einen zumindest bei der Visite und anderen Aufgaben mit ein, andere ignorieren einen auch. Teilweise herrscht eine sehr feindselige Atmosphäre. Trotz Stress bei den ärztlichen Kollegen haben wir Studenten uns häufig gelangweilt, weil wir keine Aufgaben bekommen haben. Briefe durften wir z.B. keine schreiben. Feierabend ist so gut wie immer pünktlich möglich. Das Essen ist für Studenten umsonst und lecker. Ich würde ein Tertial in der Chirurgie nur denen empfehlen, die großes Interesse an der Herzchirurgie haben und auch dann nur ein gesplittetes Tertial. Es finden nur sehr wenige verschiedene Operationen statt und das Feld ist winzig. Bestimmte chirurgische Fähigkeiten (Gipsanlage etc.) kann man dort nicht lernen. Außerdem gibt es keine Notaufnahme. Die Patienten sind zum allergrößten Teil elektiv, somit ist die Anamnese und körperliche Untersuchung meist langweilig, da die Erkrankung des Patienten bekannt ist.

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