PJ-Tertial-Bericht am Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

Neurologie

Oldenburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Stroke Unit, Allgemeine Neurologie, Post-Stroke, Bewegungsstörungen · 05/2021 – 08/2021

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450,00
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Allgemein Von Anfang an wurde ich sehr gut ins Team integriert, das Team der ganzen Klinik (Ärzte, Pflege, Therapeuten) ist super nett und gibt sich meistens viel Mühe. Die Betreuung durch die Ärztinnen und Ärzte war in den meisten Fällen ausgezeichnet, natürlich gab es Unterschiede, aber im Großen und Ganzen wurde sich viel Zeit zum Erklären und Zeigen genommen. Feedback musste man sich selbstständig einfordern, insbesondere von den Oberärzten, aber dann gab es hilfreiches Feedback. Neben den teilweise ausführlichen täglichen Fallbesprechungen während der Visite fanden wöchentliche Seminare zu neurologischen Themen statt. Zudem gab es wöchentlich Unterricht am Patienten mit dem Chefarzt, bei dem Patienten vorbereitet, besprochen und gemeinsam untersucht wurden. Der Einsatz war sehr flexibel, so konnte man auch Dienste machen oder mal am Wochenende arbeiten, wenn man unter der Woche frei haben wollte. Man bekommt ein eigenes Telefon und einen kompletten Zugang zum KIS, außerdem gibt es in allen Arztzimmern genug PCs. Am Anfang bekommt man einen Rotationsplan, wann man welche Abteilungen durchläuft. Praktische Tätigkeiten Ich konnte viele praktische Fähigkeiten lernen und vor allem selbst durchführen, darunter die Durchführung von Liquorpunktionen, die neurologische Untersuchung und sowie das ganze Spektrum der Dokumentation (Anmeldungen, Briefe, Visitendokumentation). Außerdem hatte ich die Möglichkeit, eigenständig Patient:innen unter Supervision von der Aufnahme bis zur Entlassung zu betreuen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wie Physiotherapie, Logopädie und Pflegepersonal war wirklich gut, insbesondere auch durch die freundliche Atmosphäre im ganzen Haus, nicht nur in der Abteilung. So konnte ich auch eine Woche in der Neuroradiologie verbringen und bspw. mit den Physiotherapeuten Parkinson-Patienten behandeln. Fazit Ich kann das Tertial in der Neurologie wirklich empfehlen. Es hat mir nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel gebracht und meine Begeisterung für die Neurologie weiter gestärkt. Grundsätzlich muss man einige Dinge selbst einfordern, dann macht es dort aber wirklich Spaß und man kann ein sehr lehrreiches (oder entspanntes) PJ in der Neurologie haben.
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