PJ-Tertial-Bericht am Franziskus-Hospital Haderberg

Anästhesiologie

Osnabrueck, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensivstation, Prämedikationsambulanz · 05/2024 – 09/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das PJ in der Anästhesie am Franziskus-Hospital Harderberg kann ich voll und ganz weiterempfehlen. Das Team ist super nett, alle sind per Du und die Hierarchien flach. Ihr werdet drei Monate im OP verbringen und einen Monat auf der Intensivstation. Im OP seid ihr fast immer einer Oberärztin oder einem Oberarzt zugeteilt und dürft nach ausführlicher Erklärung richtig viel selber machen: In der ersten Woche wurde mir das Beatmungsgerät erklärt, ich habe die Maskenbeatmung gelernt, die richtige Dosierung der Analgetika, Relaxantien und Hypnotika und natürlich die Intubation. In der zweiten Woche hat sich der Chefarzt persönlich mit mir zusammen steril gemacht um meinen ersten ZVK zu legen. Es wird sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt, alle, sowohl von ärztlicher als auch von pflegerischer Seite haben Lust und Spaß daran zu erklären und anzuleiten. Arterien legen lernt ihr auch, außerdem wird am Harderberg viel in Regionalanästhesie operiert, man bekommt die Gelegenheit z.B. einen TAP-Block zu stechen und auch an Spinalanästhesien werdet ihr auf Wunsch herangeführt. Auf der Intensivstation war ich im dritten Monat und konnte nach ein paar Tagen Einarbeitung die Betreuung eigener Patienten übernehmen. Körperliche Untersuchungen habe ich mehrfach pro Tag durchgeführt, außerdem durfte ich die Patienten und Patientinnen dem/der Diensthabenden übergeben sowie sie Freitags in der Röntgendemo vorstellen. Ich hatte auch hier oft die Möglichkeit ZVKs und Arterien zu legen. Den letzten Monat habe ich wieder im OP verbracht und konnte mir zum Schluss die spannendsten Einleitungen und /oder Operationen selbst aussuchen. AuÃßerdem wurde ich, wenn es ZVKs auf der Intensivstation zu legen gab, vom dortigen Oberarzt angerufen, um noch mehr Übung zu erhalten. Außerdem gibt es die Möglichkeit in die Prämedikationsambulanz mitzugehen und den Notarzt/die Notärztin zu begleiten. Der PJ-Unterricht findet zweimal die Woche statt und ist qualitativ wirklich gut. Es gibt Seminare aller Fachbereiche und sogar einen Nahtkurs. Frühstück und Mittagessen sind kostenlos und wirklich immer und ausnahmslos möglich. Ihr könnt bei Bedarf in einer der PJ-WGs der Niels-Stensen-Kliniken wohnen (kostenlos), die zentral am Hauptbahnhof gelegen sind. Für die Fahrt auf den Berg wird ein E-Bike (hier unbedingt per Mail voranmelden!) gestellt. Außerdem könnt ihr über das Krankenhaus Hansefit-Mitglied werden und so viele Fitnessstudios, die Boulderhallen, Schwimmbäder etc. Kostenlos nutzen.

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