PJ-Tertial-Bericht am Klinik Favoriten

Hämatologie/Onkologie

Wien, Oesterreich · 8 Wochen · Station Onkologie · 01/2024 – 03/2024

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
699€ ggf. + Erasmus ca. 700€

Erfahrungsbericht

Zur Station/Tagesablauf: Ich war auf der Onkologie, auf der 2-3 Fachärzt:innen und 2-3 Assistenzärzt:innen gearbeitet haben. Der Tag begann mit der Morgenbesprechung, daraufhin war man für die Patient:innenaufnahme (Blutabnahme - meist über den Port, Anamnese, körperliche Untersuchung, EKG, Vitalparameter, Kurve anlegen) zuständig. Die meisten Patient:innen auf Station erhalten Chemotherapie und kommen im ca. 2-wöchigen Rhythmus zur stationären Aufnahme. Dadurch kannte man die Patient:innen ab einem bestimmten Punkt auch ein wenig und die Aufnahmen waren nicht allzu aufwendig. Gegen Mittag erfolgte die Visite, in der man die aufgenommen Patient:innen übergab, sich die anderen Patient:innen anschauen konnte und das weitere Vorgehen besprach. Während der Visite fielen Aufgaben an, die man z.T. währenddessen erledigen konnte oder im Nachhinein. Aufgaben, die dazu gehörten waren insbesondere Anmeldung von Untersuchung und Aufklärung der Patient:innen für Untersuchung (CT, MRT, Endoskopie). Wenn man dann noch Zeit hatte half man beim Schreiben der Arztbriefe. Der Tag endete jeden Tag um 14 Uhr. Zudem ist vorgesehen, dass jeder PJler für 2 Wochen in die Ambulanz in der Klinik Landstraße geht. Dort kann man sich tatsächlich nur dazusitzen und zuhören. Bewertung: Das Team war unglaublich nett und hilfsbereit. Es gibt einiges zu tun und ist die meiste Zeit beschäftigt. Die Patient:innen waren alle sehr dankbar und freundlich und es war schön dieselben Patient:innen für einen gewissen Zeitraum zu betreuen. Ein großer Nachteil war allerdings, dass es keine Zeit für Lehre gab. Die Ärzt:innen hatten dafür keine Kapazität und während der Fortbildungen musste man meist noch die Aufgaben fertig erledigen. Ich hatte gehofft die Onkologie in dem Zeitraum etwas besser zu verstehen, aber der Lerneffekt war wirklich sehr gering. Noch gut zu wissen: Die Anwesenheit wird dort sehr streng kontrolliert, da man sich jeden Morgen persönlich bei der Sekretärin melden sollte. Mal nicht zu kommen oder "krank zu machen" ist also keine Option.

Bewerbung

Der Bewerbungsprozess in Österreich ist etwas schwierig, da sie andere Tertialdaten als bei uns haben. Wenn man aber lieb fragt, ob man vielleicht etwas vorher oder später anfangen könnte ist es in einigen Fällen machbar. Zudem bereite dich darauf vor viele Ablehnungen zu bekommen, häufig springen die Leute ca. 1-2 Monate vor Tertialbeginn noch ab und man bekommt dann doch noch einen Platz.
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