PJ-Tertial-Bericht am Bethlehem

Anästhesiologie

Stolberg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Mein Tertial in Stolberg war das Beste des gesamten praktischen Jahres. Das ärztliche und das pflegerische Team sind supernett und hatten Lust, einem etwas beizubringen. Innerhalb kurzer Zeit ist man gut im Team integriert bei relativ flachen Hierarchien. Durch Corona ist bei mir während des Studiums viel Praxis entfallen und ich war etwas skeptisch wie das Tertial wohl werden würde. Es war ein Glücksgriff. Ich war sowohl mit den Oberärzten und Fachärzten als auch mit den Assistenten im Saal und man findet relativ schnell raus, bei wem man was darf. Man wird korrigiert, wenn man etwas nicht richtig macht, aber auf eine nette Art. Ich habe in der Zeit Larynxmasken gelegt, intubiert, die Beatmung eingestellt, das Protokoll geschrieben, Medikamente verabreicht, Spinale gestochen oder bei der Vorbereitung geholfen (Basismonitoring, Lagerung, Leitungsanästhesie, Zugänge etc.) und Patienten für die Narkose aufgeklärt (alles in Rücksprache/ mit Supervision). Zusätzlich durfte ich eine Arterie legen. Stellt euch unbedingt gut mit der Pflege! Das lohnt sich =) Der Chefarzt schaut regelmäßig in die Säle, ob jemand Hilfe benötigt und hat mir bei der Gelegenheit oft etwas erklärt oder anhand einer Story verdeutlicht, auf was ich achten sollte. Häufig war es eine Mischung aus schwarzem Humor und wichtigen Lektionen. Ich war positiv überrascht, weil die Chefärzte in den anderen Tertialen eher weniger an der Ausbildung der PJler interessiert waren. Wenn ihr brillieren wollt, schaut doch nochmal nach, wie die Hüfner-Zahl lautet und vergewissert euch, dass ihr die Einheit des Hbs wisst und wie viel O2 wir in der Luft haben ;-) Ihr werdet es brauchen, vertraut mir. Das Krankenhaus selbst ist bereits etwas in die Jahre gekommen und die Intensiv-Station ist eine Mischung aus IMC, PACU, NAST und ITS. Wer unbedingt eine moderne und vollausgestattete Intensiv erleben möchte, sollte das PJ eher woanders machen. Ich war nur kurz dort, da wir in der Zeit auch nicht sooo viele Patienten dort hatten, kann aber sagen, dass man auch auf der Intensivstation gut einbezogen wird. Wir hatten regelmäßig Unterricht in der Inneren Medizin und halbwegs regelmäßig in der Allgemeinchirurgie. Solange es keinen PJler in der Gyn gibt, fällt der Gyn-Unterricht aus und die Päd hat in den drei Monaten zwei Mal Unterricht gegeben. Der Päd-Unterricht war zwar selten, aber hochwertig. Vielleicht habt ihr mehr Glück. Man bekommt pro Tag 10 Euro, die man in der Kantine ausgeben kann. Das Mittagessen war regelmäßig möglich. Fazit: Ich kann das PJ in der Anästhesie in Stolberg nur empfehlen. Das Team war super und ich habe viel gelernt!

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