PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Rostock

Mikrobiologie

Rostock, Deutschland · 8 Wochen · Station Diagnostik · 07/2024 – 10/2024

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Das PJ-Tertial in der Mikrobiologie an der UMR war eines der besten! Man rotiert durch die verschiedenen Bereiche der Diagnostik (Ansatz, Urin, Varia, Mykologie, Tuberkulose-Labor, bakterielle/virologische Serologie, technische Hygiene und aufsuchende Hygiene). Bei der Erstellung der Rotation kann man selbstverständlich mitreden. Man wurde jeweils einer verantwortlichen Ärztin oder einem verantwortlichen Biologen zugeteilt, die während der Zeit als Ansprechpartner so gut wie immer da waren. Zudem arbeitete man auch viel mit den MTAs im Labor zusammen. Zu den täglichen Aufgaben gehörten außerdem die Antibiotic Stewardship-Visiten, Hygienebegehungen (z. B. bin ich einmal mit nach Plau am See gefahren) und die wöchentliche Instituts­sitzung mit einem Lecture Club, bei dem man im Verlauf ein Paper vorstellen sollte. Alle Mitarbeitenden waren sehr willkommen heißend und haben sich wirklich bemüht, mir viel beizubringen. Ich konnte jederzeit alle Fragen stellen. So gut betreut mit so vielen Teachings war ich noch nie während eines Praktikums. Die Stimmung war toll, ich habe mich sehr wohl und als Teil des Teams gefühlt. Je nach Rotation war man vormittags im Labor und dann entweder selbstständig am befunden, wenn man sich sicher gefühlt hat (vor allem in der Urindiagnostik konnte man eigenverantwortlich mitarbeiten, was echt cool war), oder man hat mit der zugeteilten Biologin oder dem zugeteilten Arzt zusammengearbeitet. Ansonsten hatte man auch viel freie Zeit. In dieser habe ich die Theorie zur Praxis gelernt (was ich sonst in den anderen PJ-Tertialen oft nach einem Arbeitstag auf Station vorhatte, aber nie umsetzen konnte) oder mich auf das M3 vorbereitet. Man hatte einen eigenen Schreibtisch in einem öffentlichen Raum. Es war zwar manchmal viel los, aber das hat dazu beigetragen, die anderen Mitarbeitenden besser kennenzulernen, was ich sehr schön fand. Gegen 15/16 Uhr bin ich spätestens nach Hause gegangen, oft auch schon früher. Zu den anderen wichtigen Themen: Freizeit, Kaffee und Essen Ich konnte immer freitags zu den PJ-Seminaren gehen. Während meiner Einarbeitung in die Urindiagnostik war ich sowohl davor als auch danach noch vor Ort. Danach war ich freitags meist nicht mehr in der Mikrobiologie. Das konnte man alles nach Absprache regeln. Der Spirit war, dass man freiwillig da war, um zu lernen, und sich seine Zeit selbst einteilen konnte. Die Mittagessen-Geh-Rate lag bei 100 %, und an Kaffeepausen hat es ebenfalls nicht gemangelt. Mir hat es viel Spaß gemacht zu entdecken, was für eine große und für Viele wohl eher unsichtbare, jedoch so wichtige Instanz (mit sehr viel Macht) die Mikrobiologie im Krankenhaus ist. Hinter jedem Befund stecken so viel Arbeit und Ressourcen, das hatte ich mir vorher nie in dem Ausmaß vergegenwärtigt. Ich kann das Tertial jedem empfehlen, der das PJ auch als Gelegenheit nutzen möchte, seinen Horizont bewusst in eine Richtung zu erweitern, an die man vielleicht nicht als erstes denkt. Auch wenn man nicht in der Mikrobiologie landen möchte, ist es sicherlich eine Bereicherung, die Abläufe der Diagnostik einmal kennenzulernen. Auch für die Klinik ist das Wissen über mikrobiologische Diagnostik, Antibiotika, Erreger und Infektiologie sehr wertvoll. Man sollte allerdings schon der Typ für Selbststudium sein und eine gewisse Faszination für Erreger und das Labor mitbringen. Meldet euch gerne bei Fragen.

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